(jh) Der bisherige Landrat Josef Laumer (CSU) ist aus Altersgründen bei der Landratswahl 2026 nicht mehr angetreten. Beworben haben sich Ewald Seifert (CSU), Tobias Beck (Freie Wähler), Oskar Saller (SPD) und Dr. Christian Waas (ÖDP/PU). Wer wird am Wahlsonntag (8. März) das Rennen machen? Antwort: Keiner – Die Wähler werden in zwei Wochen erneut an die Wahlurne treten müssen.

Kurz nach Schließung der Wahllokale warten (stehend von links) Dr. Christian Waas, Tobias Beck, (sitzend von links) Oskar Saller zusammen mit dem SPD-Kreistagsfraktion Martin Kreutz. – Foto: Haas

18:22 Uhr (Ausgezählt: 16 von 213 Gebieten)
Ewald Seifert 48,7 %
Tobias Beck 38 %
Oskar Saller 6,5%
Dr. Chrisitan Waas 6,8 %

18:26 Uhr (Ausgezählt: 24 von 213 Gebieten)
Ewald Seifert 48,6 %
Tobias Beck 36,4 %
Oskar Saller 5,8 %
Dr. Chrisitan Waas 9,2 %

Ein Maßband zeigt: Josef Laumer bleibt ist noch 53 Tage im Amt. – Foto: Haas

19:21 (Ausgezählt: 174 von 213 Gebieten)
Ewald Seifert 44,8 %
Tobias Beck 40,7 %
Oskar Saller 5,3 %
Dr. Chrisitan Waas 9,1 %

20:21 (Ausgezählt: 207 von 213 Gebieten)
Ewald Seifert 46,1 %
Tobias Beck 39,4 %
Oskar Saller 5,3 %
Dr. Chrisitan Waas 9,2 %

20:56 (Ausgezählt: 211 von 213 Gebieten)
Ewald Seifert 46,0 %
Tobias Beck 39,4 %
Oskar Saller 5,3 %
Dr. Chrisitan Waas 9,3 %

21:21 (Ausgezählt: 212 von 213 Gebieten)
Ewald Seifert 46,1 %
Tobias Beck 39,3 %
Oskar Saller 5,3 %
Dr. Chrisitan Waas 9,3 %

Um 22:11 Uhr fehlte aus der Verwaltungsgemeinschaft Mitterfels immer noch ein komplettes Ergebnis bei der Landratswahl.

Tobias Beck (links) und Ewald Seifert (rechts) wollen die Nachfolgeschaft von Landrat Josef Laumer antreten – Foto: Landratsamt Straubing-Bogen/Tobias Welck

Für den favorisierten CSU-Kandidten Ewald Seifert reichen die Stimmen nicht, um Josef Laumer zu beerben. Er muss in zwei Wochen in einer Stichwahl gegen den Freie Wähler-Kandidaten Tobias Beck antreten. Auch wenn Seifert mit knapp sieben Prozent vor Beck liegt, hat er dennoch einen schweren Stand. Die Frage wird sein, für wen votieren bei der Stichwahl die Wähler*innen, die am 8. März für den SPD- bzw. ÖDP/PU-Kandidaten gestimmt haben.