(ra) Hitze, Trockenheit und steigendes Risiko: Wegen erhöhter Waldbrandgefahr hat die Regierung von Niederbayern für die gesamte Woche Luftbeobachtungen angeordnet. Von Dienstag, 28. April bis Freitag, 1. Mai sind insgesamt sechs Kontrollflüge geplant, um mögliche Brandherde frühzeitig zu erkennen. Die Einsätze erfolgen in Abstimmung mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Abensberg-Landshut.

Die Beobachtungsflüge finden jeweils in den Nachmittagsstunden statt – also genau dann, wenn die Waldbrandgefahr am höchsten ist. Die aktuelle Wetterlage mit steigenden Temperaturen und ausbleibendem Niederschlag wird dabei täglich neu bewertet.

Mehrere Stützpunkte im Einsatz

Die Flüge starten von verschiedenen Stützpunkten der Luftrettungsstaffel Bayern. Geplant sind Einsätze unter anderem von Vilshofen, Arnbruck, Wallmühle, Eggenfelden und Ellermühle aus. Die jeweiligen Landratsämter koordinieren die Einsätze und stellen geschulte Luftbeobachter*innen, während ehrenamtliche Pilot*innen die Maschinen steuern.

Die Behörden richten einen dringenden Appell an alle Bürger*innen: In Wäldern und deren Umgebung ist höchste Vorsicht geboten. Offenes Feuer und Rauchen sind strikt zu vermeiden – auch in einem Umkreis von weniger als 100 Metern. Besonders Waldbesitzer*innen, Jäger*innen und Personen bei Forstarbeiten werden zu erhöhter Aufmerksamkeit aufgefordert.

Die Entwicklung der Waldbrandgefahr bleibt unter Beobachtung. Je nach Wetterlage können weitere Maßnahmen folgen oder bestehende angepasst werden.