(pw) Sechs Personen wollten nach der Kommunalwahl am Sonntag die Nachfolgeschaft von Landrat Peter Dreier antreten. Keine von ihnen schaffte die 50-Prozent-Hürde. Es wird also in zwei Wochen zu einer Stichwahlkommen. Dabei werden sich die beiden Bestplatzierten um die Wählerstimmen bemühen.

Peter Dreier (Freie Wähler) hatte frühzeitig kundgetan, dass er am 8. März nicht erneut für das Amt des Landrats kandidieren werden. Dreier – Jahrgang 2066 – war seit 2014 im Amt und wurde 2020 als Landrat bestätigt. Bei der Bundestagswahl 2025 kandidiert Dreier für die Freien Wähler im Bundestagswahlkreis Landshut, unterlag jedoch dem Bewerber der CSU.

Sein Nachfolger sollte ebenfalls von den Freien Wählern kommen. Dafür wurde Alfred Holzner ins Rennen geschickt. Er ist Bürgermeister in Hubert Aiwangers Heimatgemeinde Rottenburg an der Laaber. Für die CSU trat Claudia Geilersdorfer an. Sie war bereits in der vergangenen Legislaturperiode eine der Stellvertreterin von Landrat Peter Dreier.

Sie bewerben sich am 22. März bei der Stichwahl um das Amt des Landhuter Landrats: Claudia Geilersdorfer (CSU) und Alfred Holzner (FW).

Ihren Schuh hatten auch Ruth Müller (SPD), Franziska Schmidt (Grüne), Lorend Heilmeier (ÖDP) und Norber Englhuber (FDP) in den Ring geworfen. Schon während des Wahlkampfes war ersichtlich, dass es zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Holzner und Geilersdorfer kommen wird.

Das Ergebnis am Sonntagabend bestätigte dies:

Kandidat*inParteiAnteil in %
Claudia GeilersdorferCSU30,7 %
Alfred HolznerFW43,1 %
Ruth MüllerSPD12.2 %
Franziska SchmidtGrüne7,3 %
Lorenz Heilmeier ÖDP4,1 %
Norbert EglhuberFDP2,6 %

Demzufolge werden am 22. März Claudia Geilersdorfer (CSU) und Alfred Holzner (FW) auf dem Stimmzettel stehen. Knapp 130.000 Wahlberechtigte sind dann aufgerufen, an die Wahlurne zu treten. Am Sonntag lag die Wahlbeteiligung bei 65,8 Prozent