(ak) Revanche im Rottal trotz Personalsorgen: Der FSV VfB Straubing steht am Wochenende vor einer schwierigen Auswärtsaufgabe beim TuS 1860 Pfarrkirchen. Während Straubing als Tabellenfünfter oben angreifen will, kämpft Pfarrkirchen im Tabellenkeller um jeden Punkt. Die Ausgangslage verspricht eine intensive Partie mit viel Druck auf beiden Seiten.

Das Duell hat für die Straubinger eine besondere Bedeutung: Im Herbst setzte es zuhause eine 1:2-Niederlage. Diese will die Mannschaft nun korrigieren. Gleichzeitig soll bestätigt werden, dass der aktuelle Tabellenplatz das Ergebnis einer starken Entwicklung in dieser Saison ist.
Rückschlag zuletzt – Blick nach vorne
Die Serie von neun Siegen wurde zuletzt durch die Niederlage beim FC Ergolding beendet. Dennoch bleibt die Perspektive positiv: Mit einem Erfolg könnte Straubing im engen Tabellenfeld weiter nach vorne rücken und sogar Rang vier ins Visier nehmen.
Die personelle Lage stellt das Team jedoch vor große Herausforderungen. Mit Weber, Panafidin, Jedlicka, Ramadani, Liebherr und Kainz fallen gleich sechs Spieler sicher aus. Besonders schwer wiegen die möglichen Saison-Ausfälle von Spielertrainer Pavel Panafidin und Abwehrchef Tom Liebherr.
Fragezeichen hinter weiteren Spielern
Zudem könnten Ismaljaj aus beruflichen Gründen fehlen, während Lashani angeschlagen ist. Ob beide einsatzfähig sind, entscheidet sich kurzfristig. Pavel Panafidin gibt dennoch die Richtung vor: „Leider wird es jetzt wohl schwierig mit einem sehr guten Saisonabschluss. Aber wir wollen trotzdem im Rottal alles versuchen und dort eine Revanche schaffen.“
Die Gastgeber stehen mit 22 Punkten tief im Tabellenkeller und benötigen dringend Zähler im Abstiegskampf. Entsprechend hoch wird die Intensität sein. Spiele gegen abstiegsbedrohte Teams gelten als unangenehm und hart umkämpft.
Für Straubing wird entscheidend sein, von Beginn an konzentriert aufzutreten und die eigenen Stärken trotz der Ausfälle auf den Platz zu bringen. Beide Teams haben viel zu gewinnen – und viel zu verlieren.
