(ak) Die Serie ist beendet, das Titelrennen bleibt offen: Der FSV VfB Straubing hat am Samstag beim FC Ergolding mit 0:2 verloren und damit seine Erfolgsserie beendet. Im Topspiel der Bezirksliga fand Straubing vor allem in der ersten Halbzeit kaum Zugriff und lag früh zurück. Verletzungen auf beiden Seiten überschatteten die Partie zusätzlich.
Von Beginn an bestimmten die Gastgeber das Spielgeschehen. Straubing, das auf mehrere Stammkräfte verzichten musste, lief meist hinterher. Bereits nach weniger als zehn Minuten brachte Rocco Schmidleitner seine Mannschaft nach Vorarbeit von Tobias Bruckmeier mit 1:0 in Führung.
Schnelles 2:0 legt den Grundstein
Nach etwa 25 Minuten erhöhte Ergolding auf 2:0. Über die linke Seite vorbereitet, brachte Alexander Sarnoch den Ball flach in den Strafraum, wo Aziz Ouro Agrignan aus kurzer Distanz vollendete. Straubing hatte bis dahin kaum Zugriff auf das Spiel.
Kurz vor dem Halbzeitpfiff kam es zu einer umstrittenen Situation: Schmidleitner traf Besmir Arifaj im Gesicht, ein möglicher Platzverweis blieb jedoch aus. Die Gäste hatten zuvor durch Florian Folger ihre beste Chance, doch Torhüter Moritz Riedl verhinderte den Anschlusstreffer.
Straubing bemüht, aber ohne Durchschlagskraft
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich Straubing verbessert, ohne jedoch zwingend zu werden. Ergolding verteidigte kompakt und hatte selbst noch Möglichkeiten, die Führung auszubauen. Die größte Chance der Gäste vergab Spielführer Felix Jobst, als er freistehend über das Tor schoss.
Die Partie wurde von mehreren verletzungsbedingten Auswechslungen begleitet. Bei Straubing mussten Leon Jedlicka, Arian Ramadani sowie Spielertrainer Pavel Panafidin angeschlagen vom Platz. Auch auf Ergoldinger Seite gab es einen Ausfall.
Panafidin zeigte sich nach der Partie selbstkritisch: „In der ersten Halbzeit haben wir komplett nicht ins Spiel gefunden, keine Zweikämpfe angenommen und waren nicht präsent genug, deshalb geht die Führung für Ergolding in Ordnung. In der zweiten Halbzeit waren wir deutlich besser im Spiel, konnten das Spiel aber nicht mehr drehen.“
