(ra) Wie lassen sich werdende Eltern noch besser auf die Geburt vorbereiten? In Landshut-Achdorf setzt die Geburtsstation der LA-Regio Klinik Landshut-Achdorf künftig auf realitätsnahe Übungsmöglichkeiten. Eine private Spende von 1.500 Euro macht die Anschaffung spezieller Funktions-Babypuppen möglich.

Die Spende übergab am Freitag Barbara Zinkl-Funk an die Hebammen der Geburtsstation. Marion Schmidt, Leitende Hebamme und Ausbildungskoordinatorin, sowie Hebamme Astrid Schmid nahmen den Betrag entgegen. Das Geld fließt in sogenannte Funktions-Babypuppen, mit denen werdende Mütter und Eltern in Kursen den Umgang und die Pflege eines Babys möglichst realistisch üben können.
„Es ist mir ein persönliches Anliegen, Frauen und Familien in allen Lebensphasen zu stärken. Die Präsenz-Kurse vor Ort bieten vielfältige Möglichkeiten, dass sich Frauen und Familien kennenlernen, vernetzen und gegenseitig unterstützen“, erklärte Zinkl-Funk. Sie hatte anlässlich ihres Geburtstags auf Geschenke verzichtet und stattdessen Spenden gesammelt.
Die neuen Puppen sollen in mehreren Bereichen eingesetzt werden. Sie verfügen über das durchschnittliche Gewicht eines Neugeborenen und eine vergleichbare Beweglichkeit. Damit können Hebammen nicht nur Babypflege anschaulich vermitteln, sondern auch Geburtsvorgänge erklären – insbesondere dann, wenn sprachliche Barrieren bestehen.
„Die Funktionsbabypuppe ist uns schon lange ein enormes Anliegen, da wir hier viele Einsatzmöglichkeiten sehen“, betonen Marion Schmidt und Astrid Schmid. Neben Geburtsvorbereitungskursen sollen die Modelle auch in der Ausbildung von Hebammenstudierenden sowie bei Vorführungen direkt im Kreißsaal zum Einsatz kommen.
„Wir freuen uns sehr über die großzügige Spende, denn so können wir schnell und unbürokratisch reagieren und werdende Eltern bald noch besser unterstützen“, sagte Marion Schmidt.
