(rp) SPD-Landratskandidat Oskar Saller hat am Samstag am Rande des SPD-Balls in Straubing nach eigenen Angaben Rückendeckung aus der Parteispitze erhalten. In einem Gespräch mit Ronja Endres, der Landesvorsitzenden der SPD, sei es um zentrale Vorhaben für den Landkreis Straubing-Bogen gegangen, darunter die Klinik Bogen, die Kreisumlage und ein geplantes KI-Regionalzentrum.

Der SPD-Landratskandidat Oskar Saller mit der SPD-Landesvorsitzenden Ronja Endres bei SPD-Ball in Straubing – Foto: Rainer Pasta

Ronja Endres habe sich über Initiativen aus Straubing-Bogen erfreut gezeigt und Unterstützung zugesagt. In dem Austausch sei auch ein engerer Kontakt in Richtung Bundespolitik thematisiert worden. Endres habe Saller als „Phönix aus der Asche“ bezeichnet und eine Verschiebung der politischen Statik im Landkreis für möglich gehalten.

Konkret geht es um ein von Saller beschriebenes ZMZ-Modell (Zivil-Militärische Zusammenarbeit). Endres habe ihm demnach ein Gespräch beziehungsweise ein Treffen mit Boris Pistorius in Aussicht gestellt und sich dafür einsetzen wollen, dass es entweder zu einem Besuch im Landkreis oder zu einem Arbeitstreffen kommt. Ziel sei, das Modell zu beleben und die Klinik Bogen über eine Kooperation mit der Bundeswehr langfristig zu sichern.

Ein weiterer Punkt: Für den Politischen Aschermittwoch in Vilshofen an der Donau am 18. Februar sei ein exklusives Treffen zwischen Saller und Lars Klingbeil angekündigt worden. Saller wolle dort nach eigener Aussage die bundespolitische Flanke für seine geplante Senkung der Kreisumlage um acht Prozent absichern.

Rückendeckung habe Saller zudem für einen KI-Vorstoß erhalten: Das geplante KI-Regionalzentrum, das er als Pilotprojekt zur Effizienzsteigerung der Verwaltung vorantreibe, werde laut Text nun auch offiziell von der BayernSPD unterstützt. Endres habe das Projekt als „überragende Blaupause für ganz Bayern“ bezeichnet.

Saller zeigte sich nach dem Gespräch entschlossen und betonte, es gehe ihm um Ergebnisse für Bürger*innen. In den kommenden Wochen wolle er bei sechs Großveranstaltungen einen detaillierten Sanierungsplan für den Landkreis vorstellen. Danach ging es, so der Text, gemeinsam mit Endres zurück ins Programm des SPD-Balls.