(ra) Die LA-Regio Kliniken treiben nach der Fusion die Neuordnung voran. Erste zentrale Entscheidungen sind gefallen – weitere Strukturänderungen folgen. Nur wenige Monate nach dem Zusammenschluss zum 1. Januar laufen die Umstrukturierungen bereits auf Hochtouren. Zwei zentrale Verlagerungen stehen unmittelbar bevor:
Die Gefäßchirurgie wird ab Ende März am Standort Landshut-Achdorf gebündelt, während die Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie Anfang April nach Landshut-Mitte verlegt wird. Für Patient*innen soll sich dadurch nichts verschlechtern. Die gewohnten Ansprechpartner bleiben erhalten, die Notfallversorgung ist weiterhin gesichert. Ziel der Maßnahmen ist es, Kompetenzen zu bündeln, Abläufe zu verbessern und das medizinische Angebot auszubauen. So entsteht am Standort Landshut-Mitte unter anderem durch den Einsatz eines OP-Roboters eine Erweiterung des Leistungsspektrums. Gleichzeitig werden bislang getrennte Zentren zusammengeführt.
Auch über diese ersten Schritte hinaus planen die Verantwortlichen weitere strukturelle Veränderungen. Künftig soll die Kardiologie vollständig am Standort Landshut-Achdorf konzentriert werden. Im Gegenzug werden Gastroenterologie, Hepatologie und Onkologie langfristig nach Landshut-Mitte verlagert. Diese Maßnahmen befinden sich jedoch noch in der Planung und werden erst in den kommenden Jahren umgesetzt.
Im Fokus steht derzeit die Konsolidierung nach der Fusion. Ziel ist es, auf einer einheitlichen Datenbasis stabile Strukturen zu schaffen und die Zusammenarbeit zu stärken. Dabei werden auch die weiteren Standorte wie Vilsbiburg und Rottenburg in die Planungen einbezogen.
Die Vorstände der LA-Regio Kliniken betonen, dass alle Maßnahmen darauf ausgerichtet sind, die medizinische Versorgung in der Region langfristig zu sichern und weiterzuentwickeln.
