(jh) Es waren rund 300 Besucher, die am Donnerstagabend im Haus der Generationen in Mallersdorf-Pfaffenberg eintrafen. Unter ihnen eine Vielzahl von Sportler*innen, die im vergangenen Jahr einen Meistertitel erkämpft hatten. Der Landkreis Straubing-Bogen lud sie zur alljährlichen Sportlerehrung ein. Ein Dankeschön gab es auch für langjährige Sportfunktionäre und Schiedsrichter.

Für Landrat Josef Laumer fördere der Sport auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt – Foto: Haas

Bei der Sportausschuss-Sitzung Anfang Februar wurde die Ehrung von insgesamt 46 Personen für ihre Verdienste um den Sport beschlossen. Zusätzlich wurden am Donnerstag 67 Einzelsportler*innen, sechs Teams und drei Mannschaften für ihren sportlichen Erfolg geehrt.

„Sportlichen Erfolg kann man nicht im Vorübergehen einfach so mitnehmen“, sagte Landrat Josef Laumer, sportlicher Erfolg müsse man sich mit Trainingsfleiß und Disziplin Stufe für Stufe erarbeiten. Alle Sportler*innen, die zu diesem Ehrenabend eingeladen worden sind, hätten am Wettkampftag eine Spitzenleistung erbracht und damit den Sprung auf das Siegerpodest geschafft. Wörtlich sagte Laumer: „Mit Ihren Siegen haben Sie sich selbst und Ihrem Verein sicherlich die größte Freude bereitet. Aber Sie haben auch den Namen unseres Landkreises teilweise in die ganze Welt hinausgetragen.“

Sport bedeutet für den Landrat mehr als „immer schneller, höher, weiter …“. Sport fördere seinen Worten zufolge den gesellschaftlichen Zusammenhalt ungemein und Sportwettkämpfe würden ein positives Beispiel dafür geben, dass Menschen aus allen Nationen friedlich mit- und gegeneinander antreten können. Auch wenn es sich um den Einzelerfolg eines Sportler handelt, es ist für Laumer „immer auch eine Teamleistung“. Für jeden Erfolg brauche es Trainer und Betreuer, die motivieren, fördern und fordern. Wichtig sei aber auch, dass jeder Sportler einen intakten Verein brauche, der die erforderliche Infrastruktur bereitstelle.

Deshalb sagte Laumer an diesem Abend den langjährigen Funktionären in den Sport- und Schützenvereinen ein „Dankeschön“. Gemeinsam mit den Kommunen und dem Bayerischen Landessportverband (BLSV) sorgen sie durch gut ausgestattete Sportanlagen für beste Rahmenbedingungen. Und er lobte: „Sie leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Nachwuchsförderung und zum Zusammenhalt in der Gesellschaft“.

Nicht vergessen wollte er bei dieser Sportlerehrung auch die langjährigen Schiedsrichter. „Die Durchführung von sportlichen Wettkämpfen ist nur mit Ihnen möglich“, sprach der die Unparteiischen an. Er zeigte Verständnis dafür, dass schnelle wichtige Entscheidungen – ganz ohne Videoassistenten und ohne Wiederholungen – oft nicht einfach seien.

Über den weiteren Verlauf der Veranstaltung berichten wir gesondert.