(ii) Wie geht es mit dem Westpark in Straubing weiter? Diese Frage stand am Montag im Mittelpunkt eines Treffens des Seniorenbeirats mit den Verantwortlichen der Westpark Straubing GmbH & Co. KG. Dabei informierten sich die Beiratsmitglieder über die geplante Neuausrichtung des Areals und die künftige Wohnbebauung.

Von links: Mario Müller, Stadtrat Artur Christmann, Bürgermeister Albert Solleder, Michael Matejka, Manfred Hofmann, Eva Weinfurtner, Karl-Heinz Anlauf, Beatrix Kramlinger, Heike Moosbauer. Sitzend: Erich Stelzl und Irene Ilgmeier)

Das Gespräch war von Verwaltungsrat Artur Christmann vermittelt worden. Neben den Mitgliedern des Seniorenbeirats nahm auch Bürgermeister Albert Solleder daran teil. Nach Angaben des Beirats verlief der Austausch offen und vertrauensvoll.

Die kaufmännische Geschäftsführerin Beatrix Kramlinger erläuterte zunächst die Entwicklung des Westparks. Aufgrund der stark rückläufigen Bautätigkeit und der angespannten wirtschaftlichen Lage sei es nicht gelungen, einen neuen Bau- und Gartenmarkt als Nachmieter zu gewinnen. Deshalb habe man sich für die Ansiedlung eines REWE-Vollsortimenters entschieden. Dieser werde den bestehenden Markt im Theresiencenter ergänzen, erklärte Kramlinger auf Nachfrage der Vorsitzenden des Seniorenbeirats, Irene Ilgmeier.

Nach Einschätzung des Seniorenbeirats wirkt das vorgestellte Gesamtkonzept mit Sport Erdl, einem REWE-Markt, einem Indoor-Spielpark für Kinder sowie einer kleinen Gastronomie schlüssig. Auch angesichts der geplanten Wohnbebauung sehe der Beirat darin keine Konkurrenz zu den bestehenden Discountern.

Anschließend stellte der technische Geschäftsführer Mario Müller die Pläne für das Wohnquartier vor. Vorgesehen sind rund 100 Wohnungen, darunter auch geförderter Wohnraum. Entlang der Geiselhöringer Straße soll ein Parkhaus entstehen, das zugleich als Lärmschutz dient. Geplant sind außerdem eine dreigruppige Kindertagesstätte, großzügige Grünflächen sowie ein weitgehend autofreies Quartier. Nach Angaben der Projektverantwortlichen spielen dabei Hitzeschutz und eine hohe Aufenthaltsqualität eine wichtige Rolle.

Die Mitglieder des Seniorenbeirats zeigten sich mit den Erläuterungen zufrieden. Offen bleibt aus ihrer Sicht allerdings die Zukunft des REWE-Marktes im Theresiencenter. Der Beirat will deshalb das Gespräch mit den Verantwortlichen des Unternehmens suchen, um den Fortbestand des nach eigenen Angaben letzten innerstädtischen Vollversorgers zu klären.