Samen, Nadeln, Gräser: Was unscheinbar wirkt, wird zur Kunst – und zeigt die Natur aus einer völlig neuen Perspektive. Am Freitag, 24. April eröffnet in der Galerie des Kunstvereins Landshut eine Ausstellung der Nürnberger Künstlerin Katja Wunderling. Gezeigt werden Zeichnungen, Assemblagen aus Naturmaterialien sowie Installationen und Objekte.

Die Vernissage beginnt um 19.30 Uhr, die Einführung übernimmt die Künstlerin Ursula Bolck-Jopp.

Im Mittelpunkt ihres Werks steht die intensive Auseinandersetzung mit der Pflanzenwelt – mit ihrer Schönheit, Vielfalt, aber auch ihrer Zerbrechlichkeit. Wunderling arbeitet dabei mit Materialien wie Samen von Birke, Erle oder Fichte, Gräsern, Mohnkapseln oder Blütenbestandteilen. In sorgfältigen Kompositionen ordnet sie diese neu an und erschafft daraus eigenständige, oft überraschende Formen.

Erst beim genaueren Hinsehen wird erkennbar, woraus die Werke bestehen. Die scheinbar einfachen Naturmaterialien verwandeln sich durch Rhythmus, Linienführung und Struktur in grafische Gebilde und neue „Gewächse“.

Ergänzt werden die Arbeiten durch fein ausgearbeitete, farbige Sgraffito-Zeichnungen, die sich ebenfalls mit botanischen Themen beschäftigen. Allen Werken ist eine ruhige, konzentrierte Arbeitsweise gemeinsam, die sich auch auf die Betrachtenden überträgt.

Die Ausstellung ist vom 25. April bis 17. Mai zu sehen. Zum Abschluss findet am Sonntag, 17. Mai von 15 bis 17 Uhr eine Finissage statt, bei der die Künstlerin für Gespräche vor Ort ist. Die Öffnungszeiten sind Donnerstag bis Sonntag jeweils von 14 bis 17 Uhr.