(ra) Hundebesitzer*innen sollten derzeit im Bereich Laberweinting besonders aufmerksam sein. Nach dem Fund mehrerer verdächtiger Gegenstände zwischen Obergraßlfing und Habelsbach ermittelt die Polizei wegen des Verdachts auf ausgelegte Giftköder.
Eine 65-jährige Frau verständigte die Polizeistation Mallersdorf-Pfaffenberg, nachdem sie bereits am 2. Juni gegen 17.30 Uhr beim Spaziergang mit ihrem Hund vier verdächtige Gegenstände neben einem Feldweg entdeckt hatte. Der Hund soll die mutmaßlichen Köder aufgespürt haben. Die Polizei hat erst am Montag darüber informiert.
Die Frau nahm die Gegenstände an sich und informierte anschließend die Polizei. Bei einer Nachschau konnten die Beamten vor Ort keine weiteren verdächtigen Funde machen. Die Polizei hat die Öffentlichkeit erst knapp eine Woche später darüber informiert.
Ob es sich tatsächlich um Giftköder handelt, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Die Polizei bittet jetzt dennoch um besondere Vorsicht beim Gassigehen im Bereich zwischen Obergraßlfing und Habelsbach. Wer verdächtige Gegenstände entdeckt, sollte diese nicht berühren und umgehend die Polizei verständigen.
Unabhängig von dem aktuellen Vorfall kündigt die Polizei verstärkte Kontrollen im Rahmen sogenannter Artenschutzstreifen an. Dabei werden in den kommenden Wochen verstärkt Spazier- und Wanderwege, Waldgebiete sowie Wiesenflächen kontrolliert. Im Fokus stehen Bereiche, in denen es bereits in der Vergangenheit zu verdächtigen Vorfällen gekommen ist oder in denen eine besondere Gefährdung geschützter Tierarten besteht.
