(ra). Seit Jahren verzeichnet Deutschland eine sinkende Geburtenrate. Im Jahr 2025 fiel sie laut dem Statistischen Bundesamt bundesweit auf den tiefsten Stand seit 1997. Auch in Niederbayern erblicken Jahr für Jahr weniger Babys das Licht der Welt. In ganz Niederbayern? Nein, eine Stadt widersetzt sich dem Trend.

Denn im Landkreis Deggendorf stieg die Geburtenrate 2025 um stolze 7,5 Prozent. Dabei handelt es sich um eine der höchsten Geburtensteigerungen im gesamten Freistaat.
Auch im Jahr 2026 bekommt Deggendorf wieder reichlich Nachwuchs. So wurden etwa im Monat Mai allein im Donauisar Klinikum nach Angaben des Krankenhauses 77 Kinder auf die Welt gebracht.
Ein Überblick über die Babyerstausstattung

Die Geburt des eigenen Kindes ist für die meisten Eltern ein überglücklicher Moment – der jedoch gleichzeitig mit Ängsten verbunden sein kann. Denn insbesondere Erstlingseltern fragen sich, ob sie ausreichend auf den neuen Erdenbürger vorbereitet sind.
Zum Glück gibt es zahlreiche Tipps, wie sich Mama und Papa mental auf die Geburt einstellen können . Damit auch die Zeit danach als Familie gemeistert werden kann, empfiehlt sich die Anschaffung einer grundlegenden Babyerstausstattung. Diese können werdende Eltern bereits im Laufe der Schwangerschaft zusammenstellen.
Doch welche Dinge benötigen sie überhaupt, um ein Baby gebührend im Alltag willkommen zu heißen?
Kleidung, Still- und Alltagszubehör
Steigt die Vorfreude auf den eigenen Nachwuchs, wächst bei vielen Eltern auch die Kauflust. Schließlich wollen sie ihr Baby von Beginn an mit Kleidung, Kinderspielzeug und Co. versorgen. Wer jedoch kopflos der Kauflaune nachgibt, verliert schnell den Blick für das Wesentliche.
Schlimmer noch: Zu viele Neuanschaffungen können für Unordnung sorgen und die Wohnung damit ins Chaos stürzen. Für die Psyche wird das schnell zur Belastung. Denn Aufräumen macht zwar glücklich . Wird es jedoch zur Sisyphosarbeit, schlaucht es nur noch.
Daher ergibt es für werdende Eltern Sinn, sich bei der Babyerstausstattung zunächst auf das Notwendigste zu beschränken. Drei Kategorien stehen dabei im Vordergrund: Babykleidung, Still- und Fütterungszubehör sowie Babypflegeartikel.
Die Kleidung
Als Grundgarderobe für das neue empfehlen Sie sich etwa:
- drei Strampler
- jeweils vier Bodys, Hosen, Hemdchen, Shirts und Pullover
- vier Schlafanzüge
- jeweils zwei Babystrumpfhosen, Sockenpaare und Baumwollmützen
Auch eine Outdoor-Garnitur sollte nicht fehlen. Am besten besteht sie aus Jacke, Hose, Mütze und – in der kalten Jahreszeit – einem Paar Babyfäustlinge.

Das Still- und Fütterungszubehör
Bereits kurz nach der Geburt senden Babys die ersten Hungersignale aus. Damit die Eltern ihren Nachwuchs ernähren können, brauchen sie zu Hause drei bis sechs Babyflaschen und Sauger in Größe 1. Für die frischgebackene Mutter dürfen ein Still-BH und Stilleinlagen nicht fehlen.
Ob weitere Dinge wie ein Stillkissen oder eine Milchpumpe von Marken wie Canpol Babies benötigt werden, hängt von den individuellen Bedürfnissen ab.
Die Babypflegeartikel
Babys müssen nicht nur gefüttert, sondern natürlich auch umsorgt werden. Spätestens dann, wenn nach der Geburt der Nabel verheilt ist, darf der Nachwuchs in die Babybadewanne. Alternativ dazu können die Eltern einen Einsatz für die eigene Badewanne kaufen, in dem sie ihr Kind waschen.
Zu den wichtigsten Babypflegeartikeln gehören außerdem:
- ein Badewannenthermometer
- mehrere Waschlappen
- Für Babys geeignete Reinigungs- und Haushaltsgeräte
Wichtig ist, dass der Nachwuchs nach dem Baden nicht auskühlt. Ein flauschiges Babybadetuch eignet sich gut, um ihn darin einzuwickeln und abzutrocknen. Allerdings erfüllt ein klassisches Handtuch den gleichen Zweck.
Auch ob eine Babybürste zur Basisausstattung gehört, können die Eltern selbst entscheiden. Denn die meisten Babys haben nur wenige und auch nur sehr feine Haare. Diese müssen nicht unbedingt gekämmt werden. Stattdessen dienen Utensilien wie eine weiche Babybürste dazu, die empfindliche Kopfhaut zu massieren und damit das Haarwachstum anzuregen.
Um das Baby nach der Körperpflege wieder aufwickeln zu können, gehören zwei bis drei Packungen Windeln zur Babybasisausstattung. Auch Feuchttücher und Baumwolltücher sollten nicht fehlen. Sie dienen dazu, den Unterleib des Kindes zu reinigen und trocken zu halten.
Sowohl die benutzten Windeln als auch die Feuchttücher lassen sich in einem Windeleimer entsorgen. Dieser sollte unbedingt mit einem Deckel ausgestattet sein, um unangenehme Gerüche darin einschließen zu können.
Welches Mobiliar gehört zur Erstausstattung fürs Baby?
Auf der Suche nach der Grundausstattung für ein Baby finden viele Eltern auch sogenannte Babymöbel, etwa eine Wickelkommode mit Wickelauflage.
Zwar kann das Mobiliar den Alltag erleichtern. Für die Babyerstausstattung ist es jedoch nicht unbedingt notwendig. Babys brauchen also nicht unbedingt einen klassischen Wickeltisch. Der Windelwechsel klappt alternativ auch auf einem normalen Tisch oder auf dem Sofa.
Wichtig ist jedoch, dass der gewählte Platz für das Kind sicher ist. Außerdem sollten sich alle Wickelutensilien in Griffweite befinden, damit die Eltern ihren Nachwuchs nicht aus den Augen lassen müssen.
