Lichtsignalanlage an der Rothamer Kreuzung bei Steinach in Betrieb genommen
(ra) Erleichterung bei allen Beteiligten: Das war am Donnerstag bei der offiziellen Inbetriebnahme der Lichtsignalanlage an der Rothamer Kreuzung bei Steinach zu spüren. Erleichterung, dass ein Unfallschwerpunkt im Landkreis Straubing-Bogen entschärft werden konnte. Und Erleichterung auch, dass der Verkehr am umgebauten Kreuzungsbereich, der bereits in der Vorwoche wieder komplett für den Verkehr freigegeben wurde, reibungslos läuft.
„Der Kreuzungsbereich der Kreisstraße SR 8 mit der Rothamer Straße und der Bayerwaldstraße war seit Jahren immer wieder unfallauffällig. Die Unfallkommission hatte daher den Umbau der Kreuzung empfohlen“, erläuterte Markus Fischer, Leiter der Tiefbauverwaltung am Landratsamt Straubing-Bogen die Hintergründe. Dementsprechend beschloss der Kreistag vor knapp zwei Jahren den Umbau der Kreuzung inklusive Errichtung einer Ampelanlage. Die Gesamtkosten betrugen rund 815.000 Euro, nach Abzug der Fördermittel blieben noch rund 415.000 Euro, die sich der Landkreis (zwei Drittel) und die Gemeinde (ein Drittel) teilten.
Markus Fischer erläuterte auch die Gründe, die für die Lichtsignalanlage und gegen einen Kreisverkehr sprachen: „Probleme mit dem Bachlauf und dem Grunderwerb. Zudem ist die Ampelanlage sicherer für Radfahrer und Fußgänger. Und ein entscheidender Grund war auch der hier stark vorhandene Schwerverkehr. Für diese Art von Verkehr sind Kreisverkehre nicht die ideale Lösung.“
„Ich bin sehr froh über diese Maßnahme“, betonte Landrat Josef Laumer. „Die Verkehrssicherheit wird dadurch verbessert, so mancher Unfall kann dadurch in der Zukunft verhindert werden.“ Bürgermeister Karl Mühlbauer: „Hier herrscht ein sehr hohes Verkehrsaufkommen, auch mit viel Schwerlastverkehr. Gerade im Berufsverkehr ist die Belastung extrem hoch. Deshalb sind wir froh, dass dieser Kreuzungsbereich jetzt sicherer ist.