(ra) Die Hochschule Landshut hat ihr Führungsteam erweitert: Prof. Dr. Valentina Speidel und Prof. Dr. Aida Anetsberger wurden am Freitag vom Hochschulrat auf Vorschlag der Präsidentin Prof. Dr. Michaela Wirtz zu neuen Vizepräsidentinnen gewählt. Speidel übernimmt das Ressort Studium und Lehre, Anetsberger verantwortet Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs.

Hochschulpräsidentin Wirtz betonte die Bedeutung der beiden Kernbereiche: „Mit Valentina Speidel konnten wir eine starke Impulsgeberin für innovative Lehre gewinnen. Aida Anetsberger hat sich bereits als Schnittstellenverantwortliche zwischen medizinischer Lehre, angewandter Forschung und klinischer Versorgung verdient gemacht.“ Beide sollen die Hochschule in ihren jeweiligen Ressorts weiterentwickeln und zukunftsorientiert prägen.
Praxisnahe Lehre und sinnvolle Digitalisierung
Valentina Speidel, Professorin für Personalmanagement an der Fakultät Betriebswirtschaft, sieht ihre Aufgabe darin, gute Rahmenbedingungen für Lehre und Lernen zu schaffen. „Ich möchte die Voraussetzungen erweitern, die Lehrenden und Studierenden gutes Lernen ermöglichen“, so Speidel. Ihr Fokus liegt auf praxisnaher Didaktik, Digitalisierung und dem sinnvollen Einsatz von KI in der Hochschullehre.
Die gebürtige Dresdnerin ist seit 2008 an der Hochschule Landshut tätig, war Senatsvorsitzende und Dekanin und bringt fast 20 Jahre Erfahrung aus der Wirtschaft mit. Als Didaktikmentorin und Trainerin am Bayerischen Zentrum für Innovative Lehre (BayZiel) hat sie sich in der hochschuldidaktischen Weiterentwicklung profiliert.
Forschung sichtbarer machen und Nachwuchs fördern
Aida Anetsberger, Professorin an der Fakultät „Gesundheit – Kommunikation – Mensch-Technik-Interaktion“, möchte die Forschung stärker in der Identität der Hochschule verankern. „Ich will die etablierten Forschungsbereiche weiter unterstützen und jungen Wissenschaftler*innen den Einstieg in die eigenständige Forschung erleichtern“, erklärt sie.
Die Fachärztin für Anästhesie und Intensivmedizin forschte zuvor an der Technischen Universität München zu multisystemischen Interventionen zur Vermeidung kardiovaskulärer Komplikationen. Ihre Arbeiten an Biomarkern und Outcome-Verbesserungen gelten als wegweisend für die klinische Praxis.
Stärker etablieren, vernetzen, wirken
Mit Anetsberger und Speidel besteht das Vizepräsidium nun aus vier Mitgliedern: Neben ihnen gehören Prof. Dr. Stefan Borrmann (Diversität und Berufungen) und Prof. Dr. Marcus Jautze (Transfer und Internationalisierung) zum Leitungsteam. Präsidentin Wirtz sieht in der Erweiterung einen wichtigen Schritt: „Gemeinsam werden wir die Hochschule Landshut als weltoffene, impulsgebende Institution für Lehre, Forschung und Transfer noch stärker etablieren, sichtbarer machen und regional wie überregional vernetzen.“
