(pw) Wenn am 8. März in Bayern Kommunalwahlen sind, dann werden auch die Bürger- und Oberbürgermeister gewählt. In Straubing möchten sieben Personen den Platz des Oberbürgermeister-Sessels einnehmen und damit Markus Pannermayr (CSU) ablösen. Bei sieben Bewerbern ist eine Stichwahl – also ein zweiter Wahlgang – nicht ausgeschlossen.
Natürlich setzt die CSU auch dieses Mal auf den amtierenden Oberbürgermeister und schickt den 54-jährigen Markus Pannermayr, der bereits drei Legislaturperioden im Amt ist, ins Rennen. 2008 hatte er den SPD-Oberbürgermeister Reinhold Perlak abgelöst und wurde 2014 und 2020 im Amt bestätigt. Dem Stadtrat gehörte er damals bereits sei 1996 an.
Er ist aber nicht der einzige, der zukünftig die Geschicke Straubings bestimmen will. Da gibt es noch den Gewerbeaufsichtsbeamten Christoph Weinholzner, den die Freien Wähler als ihren OB-Kandidaten aufgestellt haben. Realistische Chancen verspricht sich auch das Bündnis90/Die Grünen. Sie nominierten den ehemaligen Bundestagsabgeordneten Erhard Grundl. Bei der SPD will erneut der Dipl.-Betriebswirt (FH) Peter Stranninger (56) dem CSU-Mandatsträger Parole bieten.
Neu im Rennen ist die Pflegepädagogin Karin Dengler (37), deren Vater Karl dem Stadtrat schon mehrere Perioden angehört. Die ÖDP haben sie gemeinsam mit den „Parteifreien Umweltschützerinnen und Umweltschützern“ zu ihrer Kandidatin für das Amt des Straubinger Stadtoberhauptes gewählt. Bei der Partei Die Linke tritt am 8. März der 32-jährige Rechtsanwalt Johannes Spielbauer an, der bereits seit mehreren Jahren in der Kommunalpolitik bekannt ist.
