(eg) Das Utopia-Festival 2026 setzt seine künstlerische Reihe fort: Nach „Utopia I – Der neue Mensch“ folgt mit „UTOPIA II – Die Kunst“ eine zweite Auflage. Gezeigt wird zeitgenössische Kunst an zwei Orten – im Weytterturm und in der Städtischen Galerie Halle II im Alten Schlachthof.

In der Galerie im Weytterturm präsentieren Mitglieder der Gemeinschaft Bildender Künstler ausgewählte Arbeiten. In der Städtischen Galerie Halle II sind eingeladene Gastkünstler*innen zu sehen. Beide Ausstellungen ergänzen sich und führen durch unterschiedliche Positionen, Techniken und Ausdrucksformen – von Malerei, Grafik und Skulptur bis zu experimentellen Ansätzen.

Thema: Utopien als Spiegel und Denkraum

Im Zentrum steht die künstlerische Auseinandersetzung mit möglichen, gewünschten oder erträumten Lebensweisen, Weltanschauungen und Gesellschaftsordnungen. Utopien entfalten sich dabei in der Zukunft, an anderen Orten oder im Bereich der Fiktion. Der Begriff „Utopie“ bedeutet „Nicht-Ort“ und ist in seiner Wortbedeutung offen: Er kann positive Entwürfe ebenso umfassen wie dystopische Vorstellungen. Genau diese Offenheit soll dazu anregen, Gegenwart kritisch zu hinterfragen und neue Perspektiven zu erproben.

Der offizielle Auftakt der beiden Ausstellungen ist am Samstag, 17. Januar um 14 Uhr in der Halle II im Alten Schlachthof. Oberbürgermeister Markus Pannermayr eröffnet stellvertretend für beide Orte. Im Anschluss besteht bis 17 Uhr die Möglichkeit, auch die Ausstellung in der Galerie im Weytterturm zu besuchen.

Laufzeit, Öffnungszeiten und Finissage

Beide Ausstellungen sind bis 1. März zu sehen.
Galerie im Weytterturm: Samstag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr.
Städtische Galerie Halle II: Donnerstag von 16 bis 20 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 11 bis 17 Uhr.

Den Abschluss bildet eine Finissage am Sonntag, 1. März von 15 bis 17 Uhr in der Galerie im Weytterturm, In der Bürg 34. Geplant sind Musik, Gespräche mit Künstler*innen und ein gemeinsamer Rückblick.