(ra) Kunst, die auffällt und nachwirkt: Im Weytterturm in Straubing zeigt der Kulturförderpreisträger 2025 Jonathan Pielmeier aus Hiening bei Haibach seine aktuelle Ausstellung – mit eindrucksvollen Skulpturen und klarer Botschaft.

Jonathan Pielmeier (links) zusammen mit Altbüermeisterin Maria Stelzl, der Stadträtin im Kulturausschuss, Gertrud Gruber und GBK-Vorsitzender Erich Gruber

Die Ausstellung unter dem Titel „5-4-3-2-1 – Skulptur und Zeit“ wurde am Freitag eröffnet und ist eine vielseitige Einzelausstellung. Neben Bildern prägen vor allem große Metallflieger aus Stahlblech das Gesamtbild. Die raumgreifenden Objekte ziehen sich durch die Turmräume und verleihen der Schau vor dem Hintergrund aktueller Weltlagen zusätzliche Bedeutung.

Pielmeier, der an der Akademie der bildenden Künste in Wien studiert, setzt sich in seinen Arbeiten mit Raum, Material und Zeit auseinander. Die Ausstellung ist Teil des Kulturförderpreises, der von der Stadt Straubing und der Dr. Franz und Astrid Ritter-Stiftung vergeben wird.

Bei einem Künstlergespräch stellte GBK-Vorsitzender Erich Gruber den Künstler vor und betonte die Wandelbarkeit von Kunst, die sich stets mit den Menschen und ihrer Zeit entwickle.