(pol) Ein schwerer Lkw-Unfall hat am Mittwochmorgen die A3 bei Wörth an der Donau stundenlang lahmgelegt. Ein Sattelzug war auf ein Sicherungsfahrzeug einer Baustellenabsicherung am Standstreifen gekracht. Der Fahrer wurde schwer verletzt und musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden.
Der Unfall ereignete sich gegen 8 Uhr kurz vor dem Parkplatz Wellerbach in Fahrtrichtung Regensburg. Wegen laufender Mäharbeiten war dort ein Sicherungsfahrzeug am Standstreifen abgestellt. Nach bisherigen Erkenntnissen geriet ein 40-jähriger Fahrer eines Sattelzuges aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts auf den Standstreifen und prallte dort gegen das Sicherungsfahrzeug.
Durch die Wucht des Aufpralls wurden sowohl der Lastwagen als auch der Anhänger des Sicherungsfahrzeugs erheblich beschädigt. Zudem wurde ein weiteres Fahrzeug der Firma Leit-Ramm leicht beschädigt. In den abgestellten Fahrzeugen befanden sich zum Unfallzeitpunkt keine Personen.
Der schwer verletzte Lkw-Fahrer wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Gesamtschaden liegt nach ersten Schätzungen bei rund 290.000 Euro. Auch die Leitplanke wurde beschädigt.
Für die Bergung der Fahrzeuge musste unter anderem ein Kran eingesetzt werden. Neben der Autobahnmeisterei waren die Feuerwehren Kirchroth, Parkstetten und Bogen im Einsatz. Die A3 musste für rund dreieinhalb Stunden vollständig gesperrt werden. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Kirchroth über eine ausgeschilderte Umleitung abgeleitet.
Während des langen Staus meldete die Polizei vereinzelt Pannenfahrzeuge. Weitere Unfälle oder hitzebedingte Zwischenfälle wurden jedoch nicht bekannt. Bei anderen medizinischen Notfällen im Stau konnten Einsatzkräfte helfen.
