(ak) Der FSV VfB Straubing hat seine Trainerfrage nur wenige Tage vor dem Saisonauftakt geklärt. Nach der Trennung von Michael Kettl übernehmen künftig Maximilian Hupfloher und Tom Liebherr gemeinsam die Verantwortung für die erste Mannschaft. Der Verein setzt damit bewusst auf eine interne Lösung und verzichtet zunächst auf die Verpflichtung eines externen Trainers.

Mit der Entscheidung wolle der FSV VfB kurz vor dem Start in die neue Spielzeit für Kontinuität sorgen und zusätzliche Unruhe vermeiden. Beide neuen Trainer kennen den Verein, die Mannschaft und das Umfeld seit Jahren.

Bewährte Kräfte übernehmen Verantwortung

Maximilian Hupfloher gehört bereits seit Januar 2026 dem Trainerteam an und bringt entsprechende Erfahrung in seiner neuen Rolle mit. Für Tom Liebherr ist es dagegen die erste Station als Trainer.

Beide genießen innerhalb der Mannschaft großes Ansehen und übernehmen als langjährige Führungsspieler Verantwortung. Zudem verfügen sie über Erfahrung aus höherklassigen Spielklassen – ein Pluspunkt, der dem Team in der bevorstehenden Saison helfen soll.

Unterstützt wird das Trainerduo von Valo Kainz. Der erfahrene Spieler wird organisatorische Aufgaben übernehmen und als wichtiger Ansprechpartner innerhalb der Mannschaft fungieren.

Fokus liegt auf dem Saisonauftakt

Nach der personellen Entscheidung richtet sich der Blick nun vollständig auf das erste Pflichtspiel der neuen Saison. Bereits am kommenden Samstag empfängt der FSV VfB Straubing vor heimischem Publikum den FC Ergolding.

Der Verein zeigt sich überzeugt, mit der vereinsinternen Lösung den richtigen Weg eingeschlagen zu haben und blickt optimistisch auf den Saisonstart.

Externer Trainer bleibt eine Option

Ganz abgeschlossen ist die Trainersuche allerdings nicht. Der FSV VfB hält sich ausdrücklich die Möglichkeit offen, das Trainerteam zu einem späteren Zeitpunkt um einen externen Coach zu erweitern.

Eine solche Entscheidung soll jedoch ohne Zeitdruck erfolgen. Nach Angaben des Vereins kommt eine Verpflichtung nur dann infrage, wenn sowohl die sportlichen als auch die menschlichen Vorstellungen übereinstimmen und der neue Trainer zum bestehenden Trainerteam sowie zur Mannschaft passt. Bis dahin genießen Maximilian Hupfloher und Tom Liebherr das volle Vertrauen der Vereinsverantwortlichen.