(ra) Nach mehreren Monaten im Testbetrieb wird es für Autofahrer am westlichen Theresienplatz ernst: Ab Dienstag, 1. September nimmt die neue Polleranlage ihren regulären Betrieb auf. Das automatische System soll künftig die bestehenden Zufahrts- und Sperrzeiten der Straubinger Fußgängerzone konsequenter umsetzen. Der Lieferverkehr kann die Innenstadt während der dafür vorgesehenen Zeiten weiterhin erreichen.

Hoffen auf einen guten Poller-Start (von links): OB Markus Pannermayr, Matthias Reisinger (Stabsstelle Mobilitätsentwicklung), Elmar Hartl (Verkehr und Mobilität) und Klaus Reisinger (Straßen- und Brückenbau). Foto: Stadtverwaltung Straubing/Jessica Seidel

Installiert wurde die Anlage bereits bei der umfangreichen Umgestaltung des westlichen Theresienplatzes im vergangenen Jahr. Neben dem neuen Wasserspiel entstand dabei auch das automatische Zufahrtssystem. In den vergangenen Monaten wurde die Technik mehrfach getestet.

Zufahrt richtet sich nach festgelegten Zeiten

Mit der Inbetriebnahme sollen die bestehenden Verkehrsregelungen nicht verändert, sondern zuverlässiger umgesetzt werden. Die Poller steuern automatisch, wann eine Einfahrt in die Fußgängerzone möglich ist.

Während der festgelegten Lieferzeiten bleibt die Zufahrt für den Lieferverkehr gewährleistet. Außerhalb der erlaubten Zeiten soll die Polleranlage verhindern, dass Fahrzeuge unberechtigt in den geschützten Innenstadtbereich einfahren.

Die Stadt verspricht sich davon vor allem eine höhere Aufenthaltsqualität auf dem historischen Stadtplatz. Weniger Fahrzeugverkehr soll mehr Raum für Fußgänger schaffen und den Theresienplatz als Standort für Einzelhandel und Gastronomie stärken.

Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die geltenden Zufahrtsregelungen und Sperrzeiten zu beachten.