(ra) Guter Besuch im Sportheim Parkstetten und ein klarer Schwerpunkt: Bei einer Wahlveranstaltung der ÖDP PU am Freitagabend stand die Frage im Mittelpunkt, wie Kommunal- und Kreispolitik sozial, ökologisch und langfristig verantwortungsvoll gestaltet werden kann. Bürgermeisterkandidat Peter Seubert, der auch für den Kreistag kandidiert, zeigte sich über die Resonanz erfreut.

Bewirbt sich um das Bürgermeisteramt in Parkstetten: Peter Seubert

Peter Seubert blickte auf 24 Jahre ÖDP PU im Gemeinderat Parkstetten zurück. Er selbst ist seit 18 Jahren Gemeinderat und seit sechs Jahren dritter Bürgermeister. In seinem Rückblick betonte Seubert die konstruktive Zusammenarbeit zwischen den drei Bürgermeisterämtern und im Gemeinderat insgesamt. Anschließend stellte er kommunalpolitische Schwerpunkte der ÖDP PU Parkstetten vor.

In kurzen Beiträgen präsentierten sich danach Herbert Gayring als Sprecher der PU sowie Margit Klier-Richter als stellvertretende Sprecherin des ÖDP-Ortsverbands. Beide kandidieren für Gemeinderat und Kreistag. Gayring verwies auf die Notwendigkeit eines Kita-Neubaus und sprach sich dafür aus, kommunale Investitionen weiterhin sorgfältig abzuwägen. Klier-Richter stellte ihr ehrenamtliches Engagement in der Gemeinde vor und wies darauf hin, dass sieben der 16 Kandidierenden der ÖDP PU Frauen sind. Das passe auch deshalb, weil der Wahltag am 8. März zugleich Weltfrauentag ist.

Den ausführlichen inhaltlichen Teil des Abends gestaltete Kreisrat Josef Gold, der erneut für den Kreistag kandidiert. Er blickte auf die Arbeit der ÖDP in den vergangenen Jahren zurück. Mit aktuell sechs Kreisräten sei die ÖDP PU eine der größeren Fraktionen im Kreistag und bringe regelmäßig eigene Anträge ein. Genannt wurden Initiativen zur Einrichtung einer Pflegeschule, zur Nutzung von Photovoltaik auf öffentlichen Gebäuden sowie Richtlinien für eine nachhaltige Entwicklung neuer Baugebiete.

Gold betonte zudem die Unabhängigkeit der ÖDP PU von wirtschaftlichen Interessen. Die Partei verzichte bewusst auf Firmenspenden. Inhaltlich setze sie sich für einen sozialen, ökologischen und „enkeltauglichen“ Landkreis ein. Der Landkreis müsse bei Energieversorgung und Lebensmittelproduktion mutiger werden und Potenziale regionaler Energie sowie regionaler, gesunder Lebensmittel stärker nutzen. Angesichts von Klimawandel und Artenverlust sei vorausschauendes und verantwortungsvolles Handeln notwendig.

Bei der Veranstaltung stellte sich auch der Landratskandidat der ÖDP PU, Dr. Christian Waas, den Gästen vor und gab einen kurzen Ausblick auf seine politischen Schwerpunkte für den Landkreis.