ÖDP begrüßt Raumordnungsverfahren für die BMW-Ansiedlung
(ra) Der ÖDP-Kreisverband begrüßt ausdrücklich den Beschluss der Bezirksregierung Niederbayern, für die BMW-Ansiedlung in Straßkirchen, Irlbach ein Raumordnungsverfahren einzuleiten. Kreisvorsitzender Dr. Michael Röder hatte in diesem Zusammenhang unter anderem zwei Schreiben mit der Forderung eines Raumordungsverfahrens an den niederbayerischen Regierungspräsidenten gesandt.
Wiederholt hatte der ÖDP-Kreisverband darauf hingewiesen, dass die Auswirkungen sowohl für die beiden Gemeinden, als auch für die umliegenden Landkreise gründlich untersucht werden müssen, da sie raumbedeutsam seinen. Ebenso wichtig sind die Auswirkungen auf die Landschaft, auf die Natur, auf den Verkehr und auf die Wirtschaft. Eine Ansiedlung dieser Größenordnung bedarf einer gründlichen Untersuchung und Abwägung.
Wie am Dienstag Dr. Röder erklärte, setze sich der ÖDP-Kreisverband nach wie vor für weniger Flächenverbrauch ein. Besonders bei den Planungen der Verkehrsführung sollte vorrangig auf die Anbindung an den Bahnverkehr geachtet werden. Der Hauptzulieferverkehr ist nur, angesichts des Klimawandels und dessen Auswirkungen auf uns alle, über die Schiene zukunftsfähig zu organisieren. Am Bahnhof Straßkirchen wurden über viele Jahre Zuckerrüben verladen. Bei guter Planung sollte das auch für Autobauteile möglich sein.