(ra) Gelbe Rüben, Bohnen und Kraut, dazwischen duftende Kräuter und Zierpflanzen: Bauerngärten gehörten früher ganz selbstverständlich zu den Höfen im Bayerischen Wald. Welche Pflanzen dort wuchsen und welche vermeintlichen „Unkräuter“ sogar in der Küche verwendet werden können, zeigt eine Themenführung am Sonntag, 30. August im Freilichtmuseum Finsterau. Beginn ist um 14 Uhr.

Garten Petzihof

Bei den historischen Höfen des Museums wurden die Bauern- und Kräutergärten nach alter Tradition wieder angelegt. Eine zertifizierte Kräuterfachfrau nimmt die Besucher mit auf einen Rundgang über das Museumsgelände und stellt die unterschiedlichen Pflanzen vor.

Mehr als Petersilie und Schnittlauch

Während Petersilie oder Schnittlauch wohl fast jeder kennt, wachsen zwischen den klassischen Gartenkräutern auch Pflanzen, die häufig vorschnell als Unkraut angesehen werden. Dazu gehört beispielsweise der Giersch, der ebenfalls in der Küche verwendet werden kann.

Bei der Führung erfahren die Teilnehmer, welche weiteren Kräuter essbar sind und welchen Wert sie für die Gesundheit haben können. Außerdem gibt es Informationen zu Inhaltsstoffen, Verwendungsmöglichkeiten und Pflücktipps.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Bestimmungsmerkmalen der einzelnen Pflanzen. So verbindet der Rundgang traditionelles Wissen über den Bauerngarten mit praktischen Tipps zur Verwendung von Kräutern.

Die Themenführung „Die Kräutergärten des Museums“ beginnt am Sonntag, 30. August um 14 Uhr. Die Teilnahme an der Führung ist im Museumseintritt enthalten.