(ra) Vor oder gar über Weihnachten ins Krankenhaus zu müssen, ist in der Regel nichts, was man sich wünscht, wobei sich jedoch einige Patienten der Klinik Bogen ihren Wunsch nach weniger Schmerzen und mehr Beweglichkeit im neuen Jahr mit einer vorweihnachtlichen Gelenkersatzoperation erfüllen lassen.

Dies und noch mehr haben Landrat Josef Laumer, Bogens erste Bürgermeisterin Andrea Probst und die Klinikverantwortlichen bei ihrer Besuchsrunde bei ihrer Besuchsrunde am Dienstagnachmittag von den Patienten erfahren. Aus Bogen und den umliegenden Ortschaften, aber auch aus anderen Landkreisen wie Regensburg, Landshut oder Regen haben Menschen mit gesundheitlichen Beschwerden ihren Weg ans Haus gefunden.
Andrea Probst, die nun auch neue Fördervereinsvorsitzende der Klinik Bogen ist, nahm den Termin wieder gerne wahr, denn „das ist eine schöne Tradition.“ Der Abordnung schlossen sich Chefärztin Susanne Konrad von der Interdisziplinären Notaufnahme, Chefarzt Dr. med. Mathias Grohmann, von der Inneren Medizin und Gastroenterologie, Leitender Oberarzt Pavel Charniakou von der Allgemein-, Viszeral- und minimal invasiven Chirurgie, Verwaltungsleiter Stefan Fuchs, die pflegerische Bereichsleitung Grit Hädrich und die jeweiligen Stationsleitungen mit an.
Neben guten Wünschen für die Genesung, die Feiertage und das neue Jahr gab es auch eine Kleinigkeit aus Schokolade – nach ärztlicher Rücksprache versteht sich. Die saisonale Influenza hat einige so schwer erwischt, dass sie sich stationär behandeln lassen müssen, stellte die Abordnung beim Passieren der Isolierzimmer fest, die sie nicht betreten durften. Dafür freuten sich die Ärzte und Pflegekräfte auf den Stationsstützpunkten über die anerkennenden Worte, den Dank für ihren Einsatz und die Süßigkeiten.
Auf die Frage des Landrats an die Patienten, ob alles gepasst hat, gab es viele positive Rückmeldungen, nicht nur für die Behandlung, sondern auch für den Besuch selbst, sogar direkt im Anschluss per E-Mail ans Landratsamt: „Sehr geehrter Herr Landrat, habe mich sehr gefreut über Ihren Besuch im Krankenhaus sowie ihre Verstärkung. Hat schon was hergemacht, auch wenn Sie nicht mehr kandidieren.“
