(pol) Zwei Fälle an einem Tag schockieren Tierfreunde im Landkreis Landshut: Eingesperrt bei 34 Grad – und ein völlig verwahrloster Hund vor der Haustür. Dramatische Szenen in Essenbach und Kumhausen.
Eine Zeugin entdeckt in Essenbach zwei Hunde – einen Labrador und einen Yorkshire Terrier – in einem verschlossenen Auto. Die Temperatur im Innenraum: gefährliche 34 Grad.
Von der Halterin fehlt zunächst jede Spur. Ein Mitarbeiter des Veterinäramts greift ein, öffnet das Fahrzeug und befreit die Tiere. Kurz darauf erscheint die Besitzerin, zeigt sich jedoch uneinsichtig. Gegen die 52-Jährige wird nun nach dem Tierschutzgesetz ermittelt.
Fast zeitgleich ein weiterer Fall in Kumhausen: Eine 42-Jährige findet vor ihrem Haus einen stark verwahrlosten Hund. Die Polizei schaltet das Veterinäramt ein, das Tier wird in Obhut genommen. Über einen Chip kann der Halter ermittelt werden – auch hier laufen Ermittlungen.
Zwei Fälle, ein klares Signal: Für Tierquälerei gibt es kein Verständnis – und kein Pardon.
