(ra) Die Waldbrandgefahr in Niederbayern bleibt hoch. Wegen anhaltender Hitze und ausbleibender Niederschläge ordnet die Regierung von Niederbayern nun bis Freitag weitere Beobachtungsflüge an. Ziel ist es, mögliche Brände frühzeitig aus der Luft zu erkennen und gefährdete Waldgebiete zu überwachen.

Geplant sind von Mittwoch, 27. Mai bis Freitag, 29. Mai insgesamt sechs Flüge über besonders gefährdeten Regionen Niederbayerns. Die Regierung stimmt die Maßnahmen mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Abensberg-Landshut ab. Die Wetterlage werde weiterhin täglich neu bewertet.

Die Luftbeobachtung findet jeweils in den Nachmittagsstunden statt – also in jener Tageszeit mit der höchsten Waldbrandgefahr.

Am Mittwoch starten die Beobachtungsflüge vom Stützpunkt Eggenfelden im Landkreis Rottal-Inn für die Sektoren D und E sowie vom Stützpunkt Ellermühle im Landkreis Landshut für die Sektoren A, B und C.

Am Donnerstag folgen Flüge ab Vilshofen im Landkreis Passau für die Sektoren C, D und E. Zusätzlich startet die Luftrettungsstaffel Bayern von Wallmühle im Landkreis Straubing-Bogen aus für die Sektoren A und B.

Für Freitag sind Einsätze ab Arnbruck im Landkreis Regen für die Sektoren A und B vorgesehen. Parallel dazu wird erneut von Eggenfelden aus in den Sektoren C, D und E geflogen.

Die jeweiligen Landratsämter organisieren die Einsätze und teilen ausgebildete Luftbeobachter*innen ein. Die Luftrettungsstaffel Bayern stellt die ehrenamtlichen Piloti*nnen.

Die Regierung von Niederbayern appelliert erneut eindringlich an die Bevölkerung, in Waldgebieten äußerst vorsichtig zu sein. Offenes Feuer und Rauchen im Wald seien strikt zu vermeiden. Besonders Waldbesitzer*innen, Jäger*innen und Personen bei Waldarbeiten werden darauf hingewiesen, kein Feuer im Wald oder in weniger als 100 Metern Entfernung zu entzünden.