(ak) Nach zwei Niederlagen in Folge steht der FSV VfB Straubing unter Zugzwang. Am Freitag um 19 Uhr gastiert die Mannschaft beim formstarken TV Aiglsbach – und muss dabei auf mehrere Leistungsträger verzichten. Trotz der schwierigen Ausgangslage will der FSV VfB die Trendwende schaffen.

Die Gastgeber haben sich nach der überraschenden Auftaktniederlage gegen Langquaid stabilisiert und sind seitdem ungeschlagen. Mit sieben Treffern führt Torjäger Manfred Gröber aktuell die Torschützenliste der Bezirksliga West an und ist die größte Offensivwaffe des Teams von Trainer Maximilian Zischler, der früher selbst den FSV VfB betreute.

Fünf Ausfälle bremsen Straubing

Die Straubinger reisen dagegen personell stark geschwächt nach Aiglsbach. Spielertrainer Tom Liebherr fehlt aus privaten Gründen. Co-Trainer Maximilian Hupfloher muss wegen Knieproblemen passen, wird die Mannschaft aber von der Seitenlinie aus betreuen. Zudem stehen Arjan Lashani und Bleron Dobruna verletzungsbedingt nicht zur Verfügung, Imran Krasniqi befindet sich im Urlaub.

Nach den beiden Niederlagen gegen Langquaid und Schierling will der FSV VfB vor allem kämpferisch wieder ein anderes Gesicht zeigen.

„Wir wollen den Bock umstoßen“

Spielertrainer Tom Liebherr gibt sich trotz der schwierigen Personalsituation optimistisch: „Für das anstehende Spiel sind wir positiv gestimmt. Trotz einiger Ausfälle sind wir bereit, ein Feuerwerk in Aiglsbach abzubrennen. Der Hauptfokus wird auf Zusammenhalt, Mentalität und Kampfgeist liegen. Wir sind immer noch voll im Soll und werden den Bock hoffentlich schon in Aiglsbach wieder umstoßen.“

Damit dieses Vorhaben gelingt, wird Straubing allerdings eine deutliche Leistungssteigerung benötigen. Vor allem Einsatzbereitschaft, Laufarbeit und Konsequenz dürften entscheidend sein, wenn beim heimstarken TV Aiglsbach etwas Zählbares mitgenommen werden soll.