(ii) Fast 100 Mitglieder trotz sengender Hitze, viel Lob für das soziale Engagement und eine Überraschung für die Vorsitzende: Bei der Jahreshauptversammlung der AWO Straubing-Leiblfing am Freitag in der Begegnungsstätte in Straubng stand das Miteinander im Mittelpunkt. Die Teilnehmer blickten auf ein aktives Vereinsjahr zurück und würdigten das ehrenamtliche Engagement zahlreicher Helfer*innen.

Von links: Schriftführerin Erna Bartoszewski, Stadtrat Holger Frischhut, Kreisvorsitzender Martin Panten, Stadtrat Artur Christmann, Christa Brunner, AWO-Geschäftsführer Klaus Hoffmann, Stellvertretender Landrat Andras Aichinger, Stellvertretende Kreisvorsitzende Irene Ilgmeier und Stadtrat Marvin Kliem – Foto: AWO-Straubing-Leiblfing

Stadtrat Holger Frischut, der Oberbürgermeister Markus Pannermayr vertrat, freute sich über die große Resonanz. Das volle Haus zeige, wie wichtig die Erweiterung der Begegnungsstätte gewesen sei. „Hier wird das Miteinander gelebt, das gerade in diesen Zeiten so wichtig den Helferinnen und Helfern für die Organisation der Veranstaltung und bezeichnete die AWO als Familie, auf die man stolz sein könne.

In ihrem Rechenschaftsbericht erinnerte Christa Brunner an zahlreiche Aktivitäten des vergangenen Jahres. Senioren- und Spielenachmittage, Yoga- und Gymnastikkurse, Informationsveranstaltungen sowie Tages- und Mehrtagesfahrten gehörten ebenso zum Programm wie viele weitere Angebote für die Mitglieder.

Besonders dankte sie den zahlreichen Ehrenamtlichen, den Helfern beim Auf- und Abbau sowie den vielen Kuchenbäckerinnen und Kuchenbäckern. Sorgen bereitet der Vorsitzenden jedoch die Altersstruktur des Vereins. Das Durchschnittsalter der Mitglieder liegt bei 74,4 Jahren. Deshalb warb Brunner eindringlich dafür, neue Mitglieder im Familien- und Freundeskreis für die AWO zu gewinnen.

Kassier Jürgen Karbstein stellte trotz der Investitionen in den neuen Anbau eine solide Finanzlage vor. Möglich sei dies durch die Unterstützung zahlreicher Sponsoren sowie eine Erbschaft gewesen.

Für einen besonderen Moment sorgte die nachträgliche Ehrung von Christa Brunner zu ihrem 85. Geburtstag. Kreisvorsitzender Martin Panten überreichte gemeinsam mit Geschäftsführer Klaus Hoffmann und der stellvertretenden Kreisvorsitzenden Irene Ilgmeier einen Geschenkkorb.

Panten erinnerte an die Worte der AWO-Gründerin Marie Juchacz: „Das Wir ist immer stärker als das Ich.“ Dieses Motto sei bis heute Grundlage der Arbeit der Arbeiterwohlfahrt. Ziel sei es, soziale Gerechtigkeit, Chancengleichheit und ein starkes gesellschaftliches Miteinander zu fördern.