(ra) 200 Jahre nach dem Tod von Joseph von Fraunhofer erinnert Straubing mit zahlreichen Veranstaltungen an seinen berühmten Sohn. Auch die Staatliche Berufsschule I beteiligt sich am Jubiläumsprogramm – und setzt dabei auf eine besondere Hommage an den bedeutenden Wissenschaftler.

Schüler der Bauabteilung an der Außenstelle Bogen haben ein überdimensionales Modell des von Fraunhofer entwickelten Penta-Prismas geschaffen. Die Idee zu dem Projekt stammt von Fachoberlehrer Klaus Scherer. Das optische Bauteil gehört zu den bedeutenden Erfindungen Fraunhofers und wird bis heute unter anderem in Spiegelreflexkameras und Vermessungsgeräten eingesetzt, um Lichtstrahlen präzise umzulenken.
Für die Umsetzung des Projekts verwendeten die Schülerinnen und Schüler sogenannten Recycling-Beton. Damit greift die Joseph-von-Fraunhofer-Schule zugleich den Nachhaltigkeitsgedanken auf, der auch zur Auszeichnung als Umweltschule passt.
Unterstützt wurde das Vorhaben von regionalen Unternehmen. Die benötigten Materialien wie Schalungen und Werkstoffe stellten die Firmen Grabner Betonfertigteilsysteme aus Bogen sowie Bau Hilmer aus Degernbach als Spende zur Verfügung.
Das fertige Objekt soll am 3. Juli mit Unterstützung der Stadtgärtnerei im Eingangsbereich der Schule aufgestellt werden. Die Fertigstellung ist für etwa 11.30 Uhr vorgesehen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, die Aufstellung vor Ort zu verfolgen.
Mit dem Projekt verbindet die Berufsschule historische Würdigung, handwerkliches Können und nachhaltiges Bauen – ganz im Sinne des Namensgebers, dessen Erfindungen bis heute weltweit genutzt werden.
