(tn) Der starke Saisonstart des Landesliga-Aufsteigers Türk Gücü Straubing setzt sich fort. Am Dienstagabend feierte die Mannschaft um Spielertrainer Asllan Shalaj einen verdienten 3:0-Erfolg gegen die DJK Vornbach a. Inn und schraubte ihr Punktekonto nach acht Spieltagen auf beachtliche 16 Zähler. Vor allem auf der heimischen Sportanlage an der Uferstraße, zwei davon auf der Ittlinger Sportanlage, bleibt das Team eine Macht: Vier Spiele, vier Siege lautet die makellose Heimbilanz, die den Aufsteiger vorübergehend auf Platz 2 der Tabelle klettern lässt.

Trotz der tollen Ausgangssituation bleibt man im Lager von Türk Gücü jedoch bescheiden und hält den Ball bewusst flach. Als Aufsteiger gilt weiterhin die Devise, bodenständig zu bleiben und von Spiel zu Spiel zu schauen.

Gegen Vornbach ging es für die Hausherren vor allem darum, nach dem wilden Spiel am vergangenen Wochenende eine Reaktion zu zeigen. Dies gelang bravourös, wie Tobias Richter nach der Partie im Detail schilderte: „Wir haben heute eine Reaktion eingefordert und die ist auch gekommen. Die ersten 15 Minuten waren wir noch nicht so gut im Spiel, manchmal einen Schritt zu spät und haben viel verteidigt, aber auch keine Chancen zugelassen.“

Der Hallo-Wach-Effekt folgte nach der ersten großen Gelegenheit durch Almir Mesanovic. Ab diesem Zeitpunkt übernahm Türk Gücü das Kommando. „Nach der ersten großen Chance von Almir Mesanovic sind wir dann richtig ins Spiel gekommen und haben kurz darauf nach einer Ecke mit dem zweiten Ball das 1:0 durch Samet Dugolli gemacht“, erklärte Richter den Führungstreffer aus der 23. Spielminute. Vornbach kam vor der Pause nur zu einer echten Torgelegenheit, die TG-Keeper Gheorghe „Gigi“ Calin jedoch glänzend parierte: „In der ersten Halbzeit haben wir nur eine richtige Chance zugelassen, die Gigi aber gut gehalten hat.“

Zur zweiten Halbzeit reagierte das Trainerteam und passte den Spielaufbau taktisch an. Die Maßnahme fruchtete sofort, wodurch Straubing noch besseren Zugriff auf die Partie erlangte und das Geschehen dominierte. „In der zweiten Halbzeit haben wir den Spielaufbau noch etwas angepasst und dadurch noch besseren Zugriff aufs Spiel bekommen. Folgerichtig machen wir das 2:0 nach einem langen Ball von Lewin auf Almir Mesanovic, der das Tor aus etwa 16 Metern flach ins lange Eck macht“ (52.), so Richter zum zweiten Treffer des Abends.

Den Schlusspunkt einer reifen Leistung setzte erneut Dugolli mit dem Treffer zum 3:0-Endstand (70.). Es war ein Tor wie aus dem Lehrbuch, bei dem der Matchplan perfekt aufging. Richter schwärmte: „Das 3:0 war dann genau so, wie ich mir die Tore vorstelle. Doppelpass Lewin mit Almir Mesanovic und Lewin legt auf Samet quer, der nur noch ins leere Tor schieben muss.“

Lange ausruhen kann sich der vorrübergehende Tabellenzweite auf dem Erfolg jedoch nicht, denn der nächste richtige Härtetest wartet bereits. Am kommenden Samstag empfängt Türk Gücü Straubing den 1. FC Bad Kötzting erneut zu Hause an der Uferstraße. Anstoß der Partie ist um 16 Uhr.