Betrunkener Autofahrer verursacht schweren Unfall – Fünf Verletzte
(pol) Ein 40-jähriger Autofahrer hat am Montagabend auf der A3 zwischen Kirchroth und Straubing einen folgenschweren Unfall verursacht. Fünf Personen wurden dabei zum Teil schwer verletzt. Wie sich im Laufe des Abends noch herausstellte, war der Unfallverursacher erheblich alkoholisiert.
Dem Ermittlungsstand der Polizei war der 40-jährige Ungar mit seinem Wagen aus unbekannter Ursache ins Schleudern geraten. Mit hoher Geschwindigkeit kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Leitplanke. Durch die Wucht des Anpralles wurde er zurück über beide Fahrstreifen geschleudert, prallte gegen die Mittelschutzplanke und kam dann auf dem linken Fahrstreifen entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen.
Ein nachfolgender 55-jähriger Motorradfahrer aus Österreich konnte seine Maschine noch abbremsen und durch das auf der Fahrbahn befindliche Trümmerfeld steuern. Die eingeleitete Bremsung erkannte jedoch der nachfolgende Autofahrer, ein 20-jähriger Student aus China, zu spät und fuhr mit seinem Auto zuerst auf das Motorrad und im Anschluss noch auf den stehenden Wagen des Unfallverursachers auf.
Durch diesen Anprall kam der Motorradfahrer zu Sturz, wurde aber zum Glück nur leicht verletzt. Das Fahrzeug des Studenten kam an der Außenschutzplanke mit einem erheblichen Frontschaden zum Stehen. Der junge Mann zog sich ebenfalls nur leichte Blessuren zu.
Im Wagen des Ungarn wurden alle drei Insassen verletzt. Der Fahrer wurde mit schweren Verletzungen ins Klinikum nach Straubing gebracht. Hier wurde ein Alkoholtest durchgeführt, der eine erhebliche Alkoholisierung zu Tage brachte. Sein Beifahrer, der nicht angeschnallt war, wurde aus dem Pkw geschleudert und zog sich ebenfalls schwere Verletzungen zu. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber in die Uniklinik nach Regensburg geflogen. Der dritte Insasse wurde lediglich leicht verletzt und nur ambulant versorgt.
Der Führerschein des Ungarn wurde sofort eingezogen. Die Unfallstelle musste für eineinhalb Stunden komplett gesperrt werden. Dies war nötig um die Landung des Rettungshubschraubers und die weiteren Bergungsmaßnahmen durchführen zu können. An der Anschlussstelle Kirchroth wurde der Verkehr zeitweise ausgeleitet.
An beiden Autos entstand Totalschaden, die Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Das Motorrad war noch fahrbereit. Es entstand laut Polizeiangaben ein Gesamtschaden von 30.000.