(pol) Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Dienstagnachmittag bei Reisbach (Landkreis Dingolfing-Landau) ereignet. Ein 26-jähriger Transporterfahrer prallte mit seinem Fahrzeug gegen einen Baum und wurde dabei eingeklemmt. Dass der Wagen nicht vollständig ausbrannte, ist dem beherzten Eingreifen mehrerer Ersthelfer zu verdanken.

Der Unfall ereignete sich am Dienstag kurz vor 16 Uhr auf der Staatsstraße 2083 zwischen Reisbach und Haingersdorf. Nach Angaben der Polizei kam der Fahrer eines Transporters aus bislang ungeklärter Ursache alleinbeteiligt nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte frontal mit einem Baum.

Mitarbeiter einer nahegelegenen Firma wurden auf den Unfall aufmerksam und eilten sofort zur Unfallstelle. Da aus dem Transporter bereits Rauch aufstieg, löschten sie den Entstehungsbrand mit einem Feuerlöscher und verhinderten so vermutlich einen Vollbrand des Fahrzeugs. Anschließend holten sie einen Gabelstapler vom Firmengelände und stabilisierten damit den verunglückten Transporter. Dadurch wurde das Fahrzeug gegen weitere Bewegungen gesichert und die Arbeit der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei erheblich erleichtert.

Der 26-Jährige war in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von den Einsatzkräften der Feuerwehren befreit werden. Nach der medizinischen Erstversorgung brachte ihn ein Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus. Wie die Polizei dazu erklärte, habe der Mann mehrere Frakturen im Unterkörper erlitten. Zudem hätten innere und neurologische Verletzungen zunächst nicht ausgeschlossen werden können.

Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Die Polizeiinspektion Dingolfing hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Die Polizei sprach den Ersthelfern ausdrücklich ihren Dank aus. Ihr schnelles und umsichtiges Handeln habe entscheidend dazu beigetragen, die Gefahren an der Unfallstelle zu minimieren und die Rettungsmaßnahmen optimal zu unterstützen.