(ra) Wie gut ist die Region auf einen Massenanfall von Verletzten vorbereitet? Diese Frage stand am Samstag im Mittelpunkt einer Großübung in Landshut. Rund 50 Laiendarsteller simulierten realistische Verletzungen – und forderten die Notaufnahmen an ihre Grenzen.

Die LA-Regio Kliniken Landshut-Mitte und Landshut-Achdorf nahmen gemeinsam mit dem städtischen Zivil- und Katastrophenschutz sowie dem Rettungszweckverband an der Übung teil. Szenario war ein Unglück an der Eishalle, bei dem zahlreiche Verletzte versorgt werden mussten.

Das Szenario simulierte einen Massenanfall an Verletzten an der Eishalle 1. – Foto: LA-Regio Kliniken/Denise Attenberger

Rettungsdienste verteilten schwer verletzte „Patienten“ gezielt auf beide Kliniken. Leichtverletzte suchten eigenständig die Notaufnahmen auf – eine zusätzliche Herausforderung für die Triage, also die Priorisierung der Fälle. Die Übung zeigte erneut die Vorteile zweier Notaufnahmen im Stadtgebiet.

Die Kliniken sehen sich gut vorbereitet: Alarmpläne, Schulungen und abgestimmte Abläufe sollen im Ernstfall schnelle Hilfe gewährleisten. „Die Übung hat gezeigt, dass wir bereits sehr gut zusammenarbeiten“, betonen die Vorstände der LA-Regio Kliniken.

Die Erkenntnisse werden nun ausgewertet, um Abläufe weiter zu optimieren. Auch andere Standorte im Verbund profitieren von den gewonnenen Erfahrungen.