(ra) Bei einem Ortstermin am Samstag bekräftigte der Kandidat der Grünen für das Amt des Oberbürgermeisters, Erhard Grundl, seine Position in der Debatte um einen möglichen Verkauf von Burgtheater und Dechanthof in der Straubinger Innenstadt:

Erhard Grundl im Burgtheater Straubing
Erhard Grundl im Burgtheater – Foto: Privat

„Ich bin überzeugt, dass wir mit Wohnungen im Dechanthof und einer kulturellen Nutzung des Burgtheaters die besten Optionen für eine dauerhafte Nutzung der Gebäude selbst in der Hand haben. Ein Verkauf wäre ein großer Fehler. Wir haben den Dechanthof vor sieben Jahren gekauft und das war richtig. Genau so richtig ist es, dass wir vom ursprünglichen Plan hier Amtsstuben zu errichten, abgerückt sind.“, sagte Grundl bei seinem Besuch im Burgtheater.

„Momentan ist es ja allein dem unglaublichen Engagement des Vereins zum Erhalt des Burgtheaters geschuldet, dass der Saal bis heute erhalten ist und als Veranstaltungsort hergerichtet wurde. Die bisherigen Veranstaltungen zeigen ganz deutlich, dass wir diesen Kulturort in Straubing unbedingt brauchen“, erklärte der OB-Kandidat der Grünen und sagt weiter:

„Ich freue mich, dass nach Aussage der amtierenden Stadtspitze aus einem Verkauf ‚Tempo rausgenommen werden soll‘ und dieser erstmal zurückgestellt wird. Das ist die Chance, sich gemeinsam zu überlegen, welche dauerhafte kulturelle Nutzung im vorderen Teil des Burgtheaters möglich ist. Es geht darum, Straubing auch überregional als kulturell bedeutsamen Standort weiter zu etablieren, Einnahmen daraus zu generieren und die Nutzung des Saals durch den Burgtheaterverein zukünftig zu sichern. Ich stelle dafür gerne auch weiterhin mein Netzwerk aus der Zeit als Kulturpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion zur Verfügung.“

Für den angrenzenden Dechanthof unterstützt Grundl die Idee, dass die Städtische Wohnungsbau GmbH hier Wohnungen bauen soll. Er zeigt sich überzeugt, dass diese Investition nicht nur zentral gelegenen Wohnraum schafft, sondern der Stadt langfristig auch gute Einnahmen bringt. Er sagt: „Wir haben hier die Zukunft selbst in der Hand und das ist gut.“

Von red_ra24