(ra) Bildungspolitische Ideen aus der Region sollen künftig auch auf Landesebene Wirkung entfalten. Bei seiner Kreishauptversammlung hat der Arbeitskreis Schule, Bildung und Sport (AKS) im CSU-Kreisverband Landshut am Freitag Bilanz gezogen und zugleich neue Schwerpunkte für die künftige Arbeit beschlossen.

Die Mitglieder des Arbeitskreises kamen im Hotel Kaiserhof zusammen. Kreisvorsitzende Mariana Gronewald-Haake begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und blickte in ihrem Rechenschaftsbericht auf zahlreiche Aktivitäten des vergangenen Jahres zurück. Dazu zählten Besuche von Bildungseinrichtungen, Gespräche mit Fachleuten sowie Veranstaltungen zu aktuellen bildungspolitischen Themen.

Von links: Ingo Gronewald, Mariana Gronewald-Haake (Kreisvorsitzende AKS Landshut), Martina Grüner (AKS Landshut), Julian Zehntner (Mitglied des AKS-Bezirksvorstands Niederbayern) und Stadträtin Manuela Nemela.

Über die Arbeit auf Bezirksebene informierte anschließend Bezirksvorstandsmitglied Julian Zehntner. Im Mittelpunkt stand dabei ein Antrag zur Einführung verpflichtender Erste-Hilfe-Kurse an Schulen. Dieser wurde von der Versammlung einstimmig verabschiedet und soll nun auf der Landesversammlung des AKS eingebracht werden.

Nach Ansicht der Antragsteller sollen Schülerinnen und Schüler dadurch frühzeitig lernen, in Notfallsituationen richtig zu handeln und lebensrettende Maßnahmen sicher anzuwenden.

Einen weiteren bildungspolitischen Schwerpunkt setzte AKS-Mitglied Martina Grüner. Ihr Antrag fordert eine stärkere Fortbildung von Lehrkräften im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Hintergrund sind die rasanten technologischen Entwicklungen und die wachsende Bedeutung entsprechender Anwendungen im Schulalltag.

Die Mitglieder sprachen sich auch für diesen Vorstoß einstimmig aus. Ziel sei es, Lehrkräfte auf die Chancen und Herausforderungen der neuen Technologien vorzubereiten und den kompetenten Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Unterricht zu fördern.

Die verabschiedeten Anträge unterstreichen nach Ansicht des Arbeitskreises den Anspruch, aktuelle Herausforderungen im Bildungsbereich aktiv aufzugreifen und konkrete Lösungsansätze zu entwickeln. Zugleich wurde deutlich, dass wichtige bildungspolitische Impulse häufig auf kommunaler Ebene entstehen und von dort aus ihren Weg in die Landespolitik finden können.