(djd). Es ist buchstäblich zum Heulen: Die Augen jucken wie verrückt, die Lider sind geschwollen, die Bindehaut gerötet und es tränt ohne Unterlass. Das sind typische Begleiterscheinungen von Allergien, die besonders in der aktuellen Heuschnupfensaison verstärkt auftreten. Treffen Allergene wie Pollen oder auch Hausstaub auf die empfindliche Augenoberfläche, reagiert die Bindehaut besonders sensibel.

Das Immunsystem stuft die eigentlich harmlosen Partikel als Bedrohung ein und setzt Histamin frei. Die Blutgefäße erweitern sich und es kommt zu den beschriebenen Symptomen. Zu den weiteren häufigen Beschwerden zählen verschwommenes Sehen und Trockenheitsgefühl.
Schnelle Hilfe im Alltag
Im Akutfall sind rasche SOS-Maßnahmen gefragt. Kühle Kompressen oder in kaltem Wasser getränkte Wattepads beruhigen gereizte Lider. Auch ein kurzes Abspülen der Augenpartie mit klarem Wasser kann Allergene entfernen. Betroffene sollten darauf achten, Hände und Gesicht häufiger zu waschen und sich nicht ständig an die Augenpartie zu fassen. Zusätzlich haben sich spezielle Augentropfen zur gezielten Linderung der Symptome bewährt.
Moderne Präparate wie VisuEctoine – erhältlich in Einzeldosen zu 0,4 ml wie auch in der 10-ml-Flasche – setzen an mehreren Stellen an. Sie kombinieren den entzündungshemmenden Wirkstoff Ectoin mit Hyaluronsäure und einem speziellen Natriumsalz. Diese Kombination kann die gereizte Augenoberfläche stabilisieren, Feuchtigkeit binden und den schützenden Tränenfilm stärken. Zudem verbleibt die Lösung länger auf dem Auge. So lassen sich Beschwerden lindern und zugleich äußere Reize besser abwehren.
Strategien zur Vorbeugung
Heuschnupfengeplagte sollten allerdings möglichst schon im Vorfeld den Kontakt mit den Allergenen begrenzen. Große, eng anliegende (Sonnen-)Brillen schützen vor Pollenflug und Wind, Pollenschutzgitter reduzieren die Belastung in Innenräumen und im Auto. Mitunter lohnt sich auch die Anschaffung eines Luftreinigers für zu Hause.
Künstliche Tränen können vorbeugend angewendet werden, um unterwegs Allergene auszuspülen und die Augenoberfläche stabil zu halten. Informationen hierzu unter www.visufarma.com. Halten die Beschwerden länger an, verschlechtern sie sich oder kommt eitriges Sekret hinzu, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. Denn stark gereizte Augen brauchen gezielte Behandlung – damit der Blick wieder klar und entspannt wird.
