(ra) Die anhaltende Hitze hält Niederbayern weiter in Atem. Weil die Waldbrandgefahr hoch bleibt, hat die Regierung von Niederbayern für Dienstag, 4. August und Mittwoch, 5. August weitere Luftbeobachtungsflüge angeordnet. Ziel ist es, mögliche Brände frühzeitig zu erkennen und schnell eingreifen zu können.

Grund für die Maßnahme sind die anhaltend hohen Temperaturen, die der Deutsche Wetterdienst auch für die erste Wochenhälfte vorhersagt. Die Beobachtungsflüge finden jeweils in den Nachmittagsstunden statt, wenn die Waldbrandgefahr am größten ist.

Am Dienstag starten die Maschinen von den Stützpunkten Ellermühle im Landkreis Landshut sowie Eggenfelden im Landkreis Rottal-Inn. Am Mittwoch heben die Flugzeuge von Wallmühle im Landkreis Straubing-Bogen und Arnbruck im Landkreis Regen ab.

Die Landratsämter stellen dafür ausgebildete Luftbeobachter zur Verfügung, während die Flugbereitschaft Niederbayern der Luftrettungsstaffel Bayern die ehrenamtlichen Piloten einteilt.

Die Regierung appelliert eindringlich an alle Waldbesucher, höchste Vorsicht walten zu lassen. Offenes Feuer und Rauchen im Wald sowie in einem Abstand von weniger als 100 Metern zum Waldrand sind unbedingt zu vermeiden. Besonders Waldbesitzer, Jäger und Personen, die im Wald arbeiten, werden zu besonderer Umsicht aufgerufen.