(ra) Die anhaltende Hitze hält die Waldbrandgefahr in Niederbayern auf hohem Niveau. Deshalb hat die Regierung von Niederbayern für Samstag, 1. August bis einschließlich Montag, 3. August erneut Luftbeobachtungsflüge angeordnet. Ziel ist es, mögliche Brände frühzeitig zu erkennen und Gefahrenquellen schnell zu melden.

Die Wetterlage wird täglich neu bewertet. Weitere Maßnahmen sind daher nicht ausgeschlossen. Die vorbeugenden Kontrollflüge finden jeweils in den Nachmittagsstunden statt, wenn die Waldbrandgefahr am größten ist.

Am Samstag starten die Maschinen von den Stützpunkten Ellermühle im Landkreis Landshut und Vilshofen im Landkreis Passau. Am Sonntag folgen Flüge von Arnbruck im Landkreis Regen sowie Eggenfelden im Landkreis Rottal-Inn. Für Montag sind Starts von der Wallmühle im Landkreis Straubing-Bogen und erneut von Vilshofen vorgesehen.

Ehrenamtliche im Einsatz

Die zuständigen Landratsämter stellen für die Flüge ausgebildete Luftbeobachter zur Verfügung. Die Luftrettungsstaffel Bayern organisiert die ehrenamtlichen Pilotinnen und Piloten.

Angesichts der anhaltenden Trockenheit appelliert die Regierung eindringlich an alle Waldbesucher, Waldbesitzer, Jäger und Beschäftigten im Forst, besonders vorsichtig zu sein.

Offenes Feuer und Rauchen im Wald sowie in einem Abstand von weniger als 100 Metern zum Waldrand sind unbedingt zu vermeiden. Bereits ein kleiner Funke kann ausreichen, um einen Waldbrand auszulösen.