(ra) Die Waldbrandgefahr in Niederbayern bleibt auch am Wochenende sehr hoch. Deshalb lässt die Regierung von Niederbayern am Samstag und Sonntag erneut Beobachtungsflugzeuge aufsteigen. Insgesamt sind vier Kontrollflüge vorgesehen, um mögliche Brände und andere Gefahrenquellen frühzeitig zu entdecken.

Grundlage für die Entscheidung ist die aktuelle Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes. Die Regierung ordnete die Luftbeobachtung im Einvernehmen mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Abensberg-Landshut für Samstag, 15. August und Sonntag, 16. August an. Die weitere Wetterentwicklung und damit auch die Waldbrandgefahr werden täglich neu beurteilt.

Kontrollflüge während der größten Gefährdung

Die Flugzeuge sind jeweils in den Nachmittagsstunden unterwegs. Damit konzentriert sich die Beobachtung auf die Tageszeit, in der die Waldbrandgefahr besonders hoch ist.

Am Samstag starten die Beobachtungsflüge von den Stützpunkten Ellermühle im Landkreis Landshut und Arnbruck im Landkreis Regen. Am Sonntag wird die Luftbeobachtung von Wallmühle im Landkreis Straubing-Bogen sowie von Vilshofen im Landkreis Passau aus fortgesetzt.

Ehrenamtliche Piloten und ausgebildete Beobachter

Für die Umsetzung der angeordneten Flüge sind die jeweiligen Landratsämter zuständig. Sie stellen ausgebildete Luftbeobachter bereit, die während der Flüge nach möglichen Gefahren Ausschau halten.

Die Stützpunktleiter der Luftrettungsstaffel Bayern übernehmen die Einteilung der ehrenamtlichen Piloten.

Kein Feuer und keine Zigaretten im Wald

Angesichts der weiterhin hohen Waldbrandgefahr appelliert die Regierung an die Bevölkerung, in Waldgebieten besonders vorsichtig zu sein. Offenes Feuer und Rauchen sind unbedingt zu vermeiden.

Der Hinweis richtet sich insbesondere auch an Waldbesitzer, Jäger und Menschen, die Waldarbeiten durchführen. Offenes Feuer darf demnach weder im Wald noch in einer Entfernung von weniger als 100 Metern zum Wald entzündet werden.