(ra) Wie geht das eigentlich mit der richtigen Notfallvorsorge? Mit welchen Methoden kann man Lebensmittel länger haltbar machen? Und wie funktioniert Fermentieren? Diese und viele Fragen mehr beantworten Julia Hillmann und Kerstin Schöfer Dienstag, 10. Februar von 19 bis 21 Uhr, in der Küche der Abteilung Hauswirtschaft am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in der Straubinger Kolbstraße 5a.

Bunt, gesund, haltbar und schmackhaft: fermentiertes Gemüse. – Foto: AELF DS

Für die Großelterngeneration war Vorratshaltung alltäglich. Nicht alles konnte 24/7 nach Lust und Laune eingekauft werden und viele kannten Hunger in Kriegswintern zumindest aus Erzählungen. In Zeiten des Wohlstands kann jedes Lebensmittel in Hülle und Fülle – wenn schon nicht vor der Haustür, so doch aus der ganzen Welt bezogen werden.

Dass es auch heute einmal eng werden kann, zeigte die Corona-Pandemie, zeigen Anschläge auf sensible Infrastruktur. Zeit und Gelegenheit, nachzudenken, was denn die heimische Vorratshaltung beinhalten sollte, falls der Strom länger ausfällt oder man durch Hochwasser oder Schneemassen von der Außenwelt abgeschnitten sein sollte. Und der Theorie folgt im zweistündigen Kurs die Praxis des Fermentierens.

Am Ende nehmen alle ein Glas Kimchi mit nach Hause und wissen um eine angesagte Form des Haltbarmachens.

Anmeldung erforderlich bis 8. Februar unter https://www.aelf-ds.bayern.de/index.php oder unter Telefon 09421/8006-0.

Alle Teilnehmenden werden gebeten, ein kleines Schraubglas oder Bügelglas mitzubringen.