(ak) Drei Niederlagen in Folge, weiterhin erhebliche Personalsorgen und nun kommt eine der stärksten Mannschaften der Bezirksliga-West: Der FSV VfB Straubing steht am Samstag, 15. August vor der nächsten schwierigen Aufgabe. Um 14 Uhr gastiert der SV Neufraunhofen zum sechsten Saisonspiel im Straubinger Stadion. Die Gäste mussten zuletzt zwar ihre erste Saisonniederlage hinnehmen, gehören aber weiterhin zu den Spitzenteams der Liga.

Für beide Mannschaften geht es darum, nach einer Niederlage wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden. Während Straubing nach zwei Siegen zum Saisonauftakt zuletzt dreimal in Folge verlor, musste Neufraunhofen am vergangenen Wochenende erstmals in dieser Spielzeit ohne Punkte vom Platz.
Damit verlor der SVN auch die Tabellenführung an den FSV Landau. Trainer Christian Endler und seine Mannschaft wollen diesen „Schönheitsfehler“ des ansonsten starken Saisonstarts möglichst schnell korrigieren.
Neufraunhofen mit gefährlichster Offensive der Liga
Die Qualität dafür ist vorhanden. Neufraunhofen stellt derzeit die treffsicherste Offensive der Bezirksliga-West. Das Sturmtrio Kilian Bauer, Stefan Brenninger und Michael Gerauer erzielte bereits zehn der insgesamt 13 Saisontore.
Auch defensiv präsentiert sich die Mannschaft stabil. Abwehrchef Nico Eglhuber organisiert die Defensive, die bislang sieben Gegentreffer hinnehmen musste. Spielführer Thomas Huber steht im Tor des SVN.
Der sportliche Leiter Claus Ridi hofft deshalb auf einen erfolgreichen Ausflug nach Straubing. Nach dem Spiel soll es für die Gäste noch auf das Gäubodenvolksfest gehen – möglichst mit drei Punkten im Gepäck.
Straubing will endlich wieder punkten
Beim FSV VfB ist die Ausgangslage eine andere. Nach den beiden Auftaktsiegen folgten drei Niederlagen. Zuletzt zeigte die Mannschaft bei der unglücklichen 2:3-Niederlage in Aiglsbach allerdings eine deutliche Leistungssteigerung.
Dabei hatte Straubing zwischenzeitlich sogar mit 2:0 geführt, musste sich nach drei Gegentreffern in der zweiten Halbzeit aber erneut geschlagen geben. Besonders bemerkenswert war die Leistung angesichts von sieben fehlenden Stammspielern.
Spielertrainer Tom Liebherr fordert nun gegen Neufraunhofen die Trendwende: „Am Samstag wollen wir endlich den Bock umstoßen. Die letzten Spiele hatten wir uns definitiv anders vorgestellt. Wir sind uns der Schwere der Aufgabe bewusst und hoffen, dass wir mit absolutem Kampf und Leidenschaft die drei Punkte auf dem anschließenden Volksfestabend feiern können!“
Personalsorgen bleiben groß
Die Voraussetzungen dafür sind personell weiterhin alles andere als optimal. Die Dobruna-Brüder und Kaan Schaffrath haben den Verein verlassen. Rayan Farjallah, Lukas Groß, Kaan Gülcu und Imran Krasniqi fehlen urlaubsbedingt.
Maximilian Hupfloher und Arjan Lashani stehen verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Hinter einem Einsatz von Spielertrainer Tom Liebherr steht zudem noch ein Fragezeichen.
Damit dürfte erneut eine junge und ersatzgeschwächte Straubinger Mannschaft gefordert sein. Die Leistung in Aiglsbach hat allerdings gezeigt, dass der FSV VfB auch unter schwierigen personellen Voraussetzungen gegen starke Gegner mithalten kann.
Nach dem Fußball geht es aufs Volksfest
Anpfiff im Straubinger Stadion ist am Samstag um 14 Uhr. Die Stadionkasse und die Stadiongaststätte öffnen bereits um 13 Uhr. Schiedsrichter der Begegnung ist Luis Seidl aus Freyung.
Nach dem Spiel steht für den FSV VfB der Volksfest-Vereinsabend auf dem Programm. Ab 17.30 Uhr treffen sich aktive und passive Mitglieder sowie Freunde und Gönner des Vereins im Festzelt Wenisch.
Ob dort auch die ersehnte Trendwende gefeiert werden kann, entscheidet sich zuvor auf dem Fußballplatz.
