(pol) Ein angebliches Fahndungsbild sorgt nach den tödlichen Schüssen auf einen 43-Jährigen in Dingolfing für Verunsicherung. In sozialen Netzwerken kursiert eine Aufnahme, die den vermeintlichen Täter und sein Fluchtfahrzeug zeigen soll. Doch Polizei und Staatsanwaltschaft stellen klar: Das Bild wurde offenbar mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und hat keinen Bezug zur Tat.
Hintergrund ist die tödliche Schussabgabe auf einen 43-jährigen Mann am Montag, 26. Oktober in Dingolfing. Die Kriminalpolizei Landshut ermittelt weiterhin intensiv nach dem Täter und dem verwendeten Fluchtfahrzeug.
Ermittler warnen vor falschen Fahndungsaufrufen
Das Polizeipräsidium Niederbayern und die Staatsanwaltschaft Landshut weisen ausdrücklich darauf hin, dass weder die auf dem verbreiteten Bild dargestellte Person noch das Fahrzeug mit dem Verbrechen in Verbindung stehen.
Die Behörden appellieren deshalb an die Bevölkerung, keine Fahndungsaufrufe oder Meldungen weiterzuverbreiten, die nicht aus offiziellen Quellen stammen.
Die Suche nach dem tatsächlichen Täter und seinem Fluchtfahrzeug läuft nach Polizeiangaben weiterhin auf Hochtouren.
