(ra). Die Metallindustrie gehört in Deutschland zu den traditionsreichsten Industriezweigen. Maximale Präzision, von kleinen Bauteilen bis hin zu großen Werkstücken, ist historisch eine Grundvoraussetzung. Bereits geringfügige Abweichungen können anderenfalls die Funktionalität, Optik oder Passungen beeinträchtigen. Genauigkeit entsteht aber nicht nur allein durch handwerkliches Geschick und eingespielte Prozesse, sondern ebenso durch eine professionelle Vorbereitung auf den Fertigungsprozess.

Schweißen – Foto: Pixabay

Aktuell befindet sich die Metallindustrie im Umbruch

Grund zur Freude gab es in der deutschen Metallindustrie zuletzt eher nicht. Seit dem Jahreswechsel überschlugen sich da die Ereignisse: Zunächst drohten erneut Warnstreiks, die ganze Prozesse lahmlegen könnten, parallel dazu zeichnen Industrievertreter weiterhin ein düsteres Bild. Nach wie vor ist die wirtschaftliche Situation in der Metallindustrie schwach, auch für das Jahr 2026 erwarten Experten dahingehend keine nennenswerten Veränderungen.

„Made in Germany“-Qualität wird umso wichtiger

Für Unternehmen, die Produkte und Vorstufen aus Metall fertigen, ist das Ergebnis ihrer eigenen Arbeit damit umso wichtiger geworden. Präzision fängt in diesen Betrieben bereits bei der Arbeitsumgebung an. Da die behandelten Materialien selbst einigermaßen robust sind, ist eine stabile Arbeitsumgebung unabdingbar. Die kann beispielsweise problematische Schwingungen und ungewollte Bewegungen sowie Verzug verhindern. Insbesondere beim Schweißen, wo sowohl mechanische als auch thermische Kräfte aufeinandertreffen, sind robuste Unterlagen daher eine Notwendigkeit.

Moderne und zum Schweißen geeignete Arbeitsflächen müssen in der Folge mit einer hohen Belastbarkeit ebenso wie Ebenheit bestechen. Eine ausreichend hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Funken, Schweißspritzern und Hitzeeinwirkungen ist essenziell, des Weiteren müssen sich Werkstücke unterschiedlicher Größe sicher fixieren lassen. Erweiterbar sollten die Arbeitsplätze ebenfalls sein, insbesondere in Unternehmen, wo Werkstücke von teils stark variierender Größe und Form gefertigt werden.

Arbeitsplätze in handwerklichen Betrieben ganzheitlich denken

Schweißtische dürften sich bereits heute in den meisten Betrieben finden, wo zumindest regelmäßig geschweißt wird. Falls es noch an geeigneten Arbeitsplätzen fehlt, können Unternehmen einen Schweißtisch gebraucht erwerben. Diese befanden sich zwar zuvor in Benutzung, in einem guten Zustand werden sie aber weiterhin anstandslos als zuverlässige Unterlage dienen. Solche Tische haben meistens noch Lochraster oder Spannsysteme zur schnellen Fixierung, exakt geschliffene Oberflächen und eine verzugsarme sowie massive Bauweise.

Die exakte Fixierung ist eines der wichtigsten Merkmale, denn dadurch reduzieren sich Rüstzeiten ebenso wie der Zeitaufwand, der zum Ausmessen notwendig ist. Passt alles im ersten Anlauf, entfällt zudem die Nacharbeit. Das kann wiederum die Kosten reduzieren, die aufgrund der gestiegenen Energiepreise in der Metallindustrie zuletzt ebenfalls angezogen haben. Höhenverstellbar sind diese Tische meist ebenso, was die Ergonomie am Arbeitsplatz steigert. Die Fixierung reduziert Unfallrisiken, die optimierte Strukturierung, die der Tisch professionellen Schweißern erlaubt, kann indes die Effizienz steigern.

Die Branche wird auch künftig vor Herausforderungen stehen

Selbst die bestmögliche Arbeitsplatzausstattung und besonders gut ausgebildete Fachkräfte werden Deutschlands Metallindustrie allein nicht aus der Krise hieven können. Einige Experten sehen sogar das grundlegende Exportmodell Deutschlands in Gefahr. In den kommenden Jahren wird die Industrie weiter innovieren müssen, um insbesondere mit der internationalen Konkurrenz schritthalten zu können. Parallel dazu könnte die Metallbranche Rückenwind erhalten, sofern sich beispielsweise die Situation bei Deutschlands Autobauern wieder nachhaltig bessert.