(ra) Am Stadtgraben beginnen am 23. Februar Tiefbauarbeiten zur Verbindung zweier Fernwärmeabschnitte. Die Stadtwerke Straubing schließen damit die 2025 am Oberen-Thor-Platz und am Theresienplatz verlegten Leitungen zusammen. Die Maßnahme soll rund sechs Wochen dauern.

Bereits im vergangenen Jahr hatten sich die Stadtwerke den Bauarbeiten für die Wasserspiele angeschlossen, um zusätzliche Belastungen für Fußgänger*innen und den Verkehr möglichst gering zu halten. Nun werden die beiden Abschnitte verbunden. Dabei kreuzt die Wärmeleitung mit dem Stadtgraben eine der Hauptverkehrsachsen der Stadt.

Trassenplanung der Wärmeleitung Theresienplatz – Oberer-Thor-Platz

Die Arbeiten gliedern sich in drei Teilabschnitte. Besonders betroffen ist der Kreuzungsbereich Stadtgraben/Theresienplatz, der für etwa vier Wochen beeinträchtigt sein wird. Stadtwerke und Tiefbauamt planen, den Verkehr am Stadtgraben in beide Richtungen aufrechtzuerhalten. Dennoch kann es insbesondere im unmittelbaren Kreuzungsbereich zeitweise zu Behinderungen kommen. Die Stadtwerke bitten alle Verkehrsteilnehmer*innen um Verständnis.

Die Zufahrt zum Theresienplatz bleibt aus Richtung Süden – mit Ausnahme für Busse – jederzeit möglich. Für den Verkehr aus Richtung Norden wird während der Bauabschnitte zwei und drei die Linksabbiegerspur am Stadtgraben in den Theresienplatz gesperrt. Die Umleitung führt über Stadtgraben, Gabelsbergertunnel, Obere Bachstraße, Wittelsbacherstraße, anschließend links in den Stadtgraben und rechts in den Theresienplatz. Für Busse gilt während dieser Bauphasen ebenfalls eine Sperrung des Theresienplatzes.

Die Ausfahrt aus dem Theresienplatz erfolgt über Koppgasse – Am Platzl beziehungsweise Schmidlgasse – Am Platzl. Die Zufahrt zur Jesuitengasse und In der Bürg bleibt jederzeit gewährleistet. Der Pendelbus hält während der Bauarbeiten im Stadtgraben nahe der Ausfahrt der Tiefgarage des Theresien Centers. Nach Abschluss der Maßnahme kehrt er an seine reguläre Haltestelle am Theresienplatz zurück. Reisebusse können den Theresienplatz anschließend wieder als Haltepunkt nutzen.

Oberbürgermeister Markus Pannermayr betont den Nutzen der Maßnahme. Mit der Verbindung der Fernwärmeabschnitte werde die Versorgungssicherheit gestärkt und die Wärmeversorgung fit für die Zukunft gemacht. Das sei ein wichtiger Schritt für eine verlässliche und klimafreundliche Energieversorgung in Straubing.

Auch Robert Krieger, Bereichsleiter Gas und Wärme bei den Stadtwerken Straubing, spricht von einem zentralen Schritt. Durch die Zusammenführung der beiden Fernwärmeleitungen und damit der Netze könne die Leistungsfähigkeit und Ausfallsicherheit deutlich gesteigert werden. Ziel sei es, die Fernwärmenetze zukunftssicher auszubauen und weiteren Haushalten sowie Unternehmen den Anschluss an die nachhaltige Wärmeversorgung zu ermöglichen.

Auf dem Weg zum vollständigen Zusammenschluss der beiden Fernwärmenetze sind zwei weitere Maßnahmen vorgesehen: die Verbindung der Leitungen auf beiden Seiten des Stadtgrabens im Jahr 2026 sowie der Ausbau der Fernwärmeleitung von der Seminargasse bis zum Gäubodenhof im Jahr 2027.