(tn) Gleich zum Start in die Rückrunde steht in der Landesliga Mitte ein absolutes Highlight-Duell auf dem Programm. Am Samstag um 14 Uhr empfängt der viertplatzierte SV Türk Gücü Straubing den Tabellendritten und Bayernliga-Absteiger FC Sturm Hauzenberg auf der Sportanlage an der Uferstraße. Dass man sich als Neuling auch vor den ganz großen Namen der Spielklasse keineswegs verstecken muss, haben die ersten 17 Spieltage der laufenden Saison eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Nach einer überragenden ersten Halbserie ist die Zwischenbilanz des Straubinger Aufsteigers absolut imposant. Mit 31 Punkten steht die Mannschaft von Spielertrainer Asllan Shalaj glänzend im vorderen Tabellendrittel da.

Die Gäste vom Staffelberg reisen jedoch mit einer beeindruckenden Formkurve und der Empfehlung von 34 Punkten an die Uferstraße. Die Truppe des Trainerduos Dominik Schwarz und Matthias Süß hat nach anfänglichen Startschwierigkeiten immer besser zueinandergefunden und glänzt mit enormer Offensivpower.

Besondere Aufmerksamkeit muss die Straubinger Defensive dem überragenden Angreifer Joris Wagner widmen, der mit elf Saisontoren und sieben Vorlagen der absolute Dreh- und Angelpunkt im Offensivspiel des Sturms ist. Unterstützt wird er vom treffsicheren Manuel Mader, der bereits achtmal einnetzte, sowie Defensiv-Dauerbrenner Florian Seibold, der in allen 17 Partien auf dem Platz stand.

Im Lager von Türk Gücü ist die Vorfreude auf das Kräftemessen riesig, auch wenn die personellen Sorgen in der Defensive anhalten. Neben den feststehenden Ausfällen von Maximilian Hornauer (Außenbandriss) und Danylo Volubuiev (Sprunggelenksverletzung) steht hinter dem Einsatz von Co-Spielertrainer Tobias Richter wegen einer Zerrung nach wie vor ein dickes Fragezeichen.

Co-Spielertrainer Tobias Richter blickt dem Duell trotz personeller Engpässe extrem selbstbewusst entgegen: „Mit Hauzenberg erwartet uns wieder ein Top-Gegner, der sich im Laufe der Hinrunde immer besser gefunden hat und konstante Leistungen in den letzten Spielen gebracht hat. Wir wollen die Stimmung aus der zweiten Halbzeit gegen Passau mitnehmen und von Beginn an auf den Platz bringen. Wir haben nichts zu verlieren und sind nach einer sehr guten Hinrunde voll im Soll.“