(pol) Mehr als 130 Fahrzeuge hat die Polizei von Mittwoch, 5. August bis Samstag, 8. August bei Schwerpunktkontrollen der Tuner- und Poser-Szene in Landshut und den angrenzenden Gemeinden überprüft. Die Bilanz: zwei Straftaten, neun erloschene Betriebserlaubnisse und zahlreiche Verkehrsverstöße. Gleichzeitig registriert die Polizei inzwischen einen Rückgang sogenannter Poser-Fahrzeuge im Raum Landshut.

Die Kontrollen fanden jeweils in den Abend- und Nachtstunden statt. Unter Leitung der Verkehrspolizeiinspektion Landshut waren auch Kräfte der Polizeiinspektion Landshut sowie der Zentralen Ergänzungsdienste beteiligt.

Zwei Straftaten und neun erloschene Betriebserlaubnisse

Bei den Kontrollen stellten die Beamten einen Kennzeichenmissbrauch sowie einen Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz fest. Damit wurden zwei Straftaten registriert.

Bei neun Fahrzeugen waren die vorgenommenen Veränderungen so gravierend, dass die Betriebserlaubnis erloschen war. Weitere zwölf Fahrer fielen durch unnötigen Lärm auf und wurden entsprechend verwarnt.

Deutlich größer war die Zahl der sonstigen Verkehrsverstöße: 49 Fahrer wurden wegen verschiedener Ordnungswidrigkeiten angezeigt. Dazu gehörten Geschwindigkeitsüberschreitungen, unerlaubte Handynutzung während der Fahrt, Rotlichtverstöße und die Missachtung von Durchfahrtsverboten.

Polizei registriert weniger Poser-Fahrzeuge

Nach Einschätzung der Einsatzkräfte zeigen die verstärkten Kontrollen inzwischen Wirkung. In den vergangenen Wochen sei die Zahl auffälliger Poser-Fahrzeuge in Landshut und der Umgebung zurückgegangen.

Die Polizei führt dies nicht allein auf die mehrtägige Schwerpunktaktion zurück. Polizei- und Verkehrspolizeiinspektion kontrollieren die Szene nach eigenen Angaben nahezu täglich.

Dabei setzen die Beamten nicht ausschließlich auf Sanktionen. Die kontrollierten Fahrer werden auch über Beschwerden aus der Bevölkerung und mögliche rechtliche Konsequenzen ihres Verhaltens informiert. Nach Angaben der Polizei zeigten sich viele Betroffene dabei einsichtig.

Trotz des festgestellten Rückgangs sollen die Kontrollen fortgesetzt werden. Die Tuner- und Poser-Szene bleibt damit auch künftig im Fokus der Landshuter Polizei.