(ra) Stadt Straubing und Landkreis Straubing-Bogen setzen ihre Zusammenarbeit beim Fairen Handel fort. Die Fairtrade-Steuerungsgruppe des Landkreises bereitete am Donnerstag bei ihrer ersten Sitzung nach der Kommunalwahl die Faire Woche 2026 vor. Vom 11. bis 25. September stehen unter dem Motto „Fair handeln – Vielfalt erleben!“ mehrere Aktionen in Straubing und im Landkreis auf dem Programm.

Erstmals leitete Landrat Tobias Beck die Sitzung der Steuerungsgruppe im Landratsamt. Koordinatorin Martina Neumeier hatte dazu die Mitglieder eingeladen. Mit Maria Stauber nahm auch eine Vertreterin der Fairtrade-Steuerungsgruppe der Stadt Straubing teil.

„Es ist in diesem Bereich in den letzten Jahren im Landkreis – und auch gemeinsam mit der Steuerungsgruppe der Stadt Straubing – einiges erreicht worden. Diesen Weg wollen wir weitergehen“, betonte Beck.

Auftakt beim ZAW in Straubing

Die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis soll sich insbesondere während der Fairen Woche zeigen. Beide Steuerungsgruppen werden sich erneut gemeinsam präsentieren.

Als Pate konnte in diesem Jahr Gangolf Wasmeier, Geschäftsführer des Zweckverbands Abfallwirtschaft Straubing Stadt und Land, gewonnen werden. Passend dazu findet die Auftaktveranstaltung am Freitag, 11. September, auf dem ZAW-Gelände am Alfred-Dick-Ring in Straubing statt.

„Vielen Dank an Gangolf Wasmeier, dass er sich bereit erklärt hat, das Amt des Paten in diesem Jahr zu übernehmen“, sagte Neumeier.

Vom Dorfladen bis zum Fairen Frühstück

Auch für die weiteren Tage haben Neumeier und die Sprecher der Steuerungsgruppe, Anita Karl und Bernhard Suttner, bereits mehrere Aktionen vorbereitet.

Geplant sind unter anderem Besuche bei Edeka Stadler und Honner in Aiterhofen sowie im Dorfladen Irlbach. An der Angela-Fraundorfer-Realschule in Aiterhofen soll ein Faires Frühstück stattfinden. Auch ein Besuch der Kita Aitrach Arche in Leiblfing/Niedersunzing gehört zum Programm.

Damit soll das Thema Fairer Handel bewusst mit regionalen Strukturen und unterschiedlichen Einrichtungen verbunden werden.

„Fair und regional“ als Leitgedanke

Für Koordinatorin Martina Neumeier passt die Vielfalt der Veranstaltungen zum diesjährigen Motto: „Vielfalt ist ein zentrales Prinzip des Fairen Handels und zeigt sich auf vielen Ebenen. Vielfalt zeigt sich aber auch bei uns im Landkreis.“

Dabei soll es nicht allein um Produkte aus dem internationalen Fairen Handel gehen. „Fair und regional lautet unser Schlagwort und das wollen wir auch bei der Fairen Woche wieder beweisen“, kündigte Neumeier mit Blick auf die Aktionen im September an.