(ra) Bergluft, Musik und frische Küche: Das Kreuzhaus in Elisabethszell öffnet wieder – und bringt mit neuem Pächter frischen Schwung in die beliebte Wanderhütte. Ein Neustart mit viel Herz, Tradition und neuen Ideen.

Pünktlich zum Gründonnerstag (2. April) öffnet das Kreuzhaus auf 864 Metern Höhe erneut seine Türen. Unter der Leitung von Gilbert Schweibl dürfen sich Gäste auf eine einladende Atmosphäre und eine neu interpretierte Bergküche freuen. Unterstützt wird er dabei von seiner Frau, die ebenfalls Erfahrung in der Gastronomie mitbringt.
„Wir haben die Hütte gründlich überarbeitet und wieder auf Vordermann gebracht“, sagt Schweibl. Ziel sei es, einen Ort zu schaffen, an dem sich Wanderer ebenso wohlfühlen wie Genießer. Neben klassischen Gerichten setzt der neue Pächter auch auf kreative Akzente, die seine Leidenschaft für die Bergküche widerspiegeln.
Ein besonderes Augenmerk legt Schweibl auf die Atmosphäre: Als leidenschaftlicher Musiker plant er regelmäßige Musikabende im Kreuzhaus. Zur Wiedereröffnung sorgt deshalb eine zünftige Stubnmusi für echte Hüttenstimmung – sowohl am Gründonnerstag als auch am darauffolgenden Sonntag. Ein kulinarisches Highlight erwartet die Gäste am Ostersonntag: Dann gibt es frisch gebackene „Auszogne – Küchl“, zubereitet von Schweibls Vater.

Die Verbundenheit zur Bergwelt begleitet den neuen Wirt schon lange. Der Traum, selbst eine Hütte zu bewirtschaften, war für ihn stets präsent. Entsprechend wichtig ist ihm die urige Hüttenatmosphäre, die er mit neuen Ideen und Angeboten behutsam weiterentwickeln möchte. Unterstützung erhält er dabei nicht nur von einem Koch und einem Schankkellner, sondern auch von seiner Familie.
Ein echtes Pfund bleibt die Lage des Kreuzhauses: Direkt am Hadriwa gelegen, genießen Besucher einen beeindruckenden Panoramablick über den Bayerischen Wald. Diese Aussicht macht jede Einkehr zu einem besonderen Erlebnis.
Auch die Geschichte des Hauses reicht weit zurück: Zwischen 1950 und 1952 entstand die Hütte in mühevoller Handarbeit, getragen von Spenden und ehrenamtlichem Engagement. Seit der Einweihung entwickelte sich das Kreuzhaus zu einem beliebten Ausflugsziel – längst auch über die Region hinaus.
Mit Gilbert Schweibl übernimmt nun ein Pächter, der diese Tradition schätzt und gleichzeitig neue Impulse setzt. Neben der modernisierten Hackschnitzelheizung wurde auch das kulinarische Konzept weiterentwickelt. Für das 75-jährige Jubiläum im kommenden Jahr sind bereits besondere Aktionen geplant – möglicherweise auch wieder eine Bergmesse, wie sie früher Tradition war.
Das Kreuzhaus liegt direkt am Wanderweg Goldsteig und am Europäischen Fernwanderweg E8. Ein großer Wandererparkplatz am Gipfel erleichtert die Anreise. Damit bleibt die Hütte ein beliebter Treffpunkt für Wanderer, Naturfreunde und Liebhaber der bayerischen Berggastronomie – jetzt mit neuem Pächter, frischer Küche und spürbar neuem Flair.
Geöffnet ist täglich außer dienstags von 10 Uhr bis 22 Uhr, warme Küche gibt es von 11.30 Uhr bis 20 Uhr. Tischreservierungen sind unter 0155 / 69489605 möglich.
