(jh) Die Stimmen für den Straubinger Stadtrat sind ausgezählt. Wer von den Kandidaten und Kandidatinnen zukünftig im parlamentarischen Rathaus Entscheidungen treffen wird steht noch nicht fest, aber die Sitzverteilung aufgrund der abgegebenen Stimmen. Vorab: Es gibt Verlierer und Gewinner. Nur eine Partei wird mit der gleichen Anzahl an Stadträten dabei sein, wie in der vergangenen Legislaturperiode: die ÖPD/PU.

Von den 34.188 Stimmberechtigten in der Gäubodenstadt Straubing wollten lediglich 18.378 Wähler darüber bestimmen, wer zukünftig im Stadtrat das Sagen hat. Das sind 53,8 Prozent.
Vorläufig feststeht, wie die Sitzverteilung aussehen wird. Für die größte Fraktion – die CSU – wird es noch weniger leicht, ihre eigenen Anträge durchzusetzen. Von den bisher 19 Mandaten verlor sie zwei. Federrnlassen musste erneut die SPD. Sie verfügt nur noch über fünf (minus 1) Stadträte. Auch die Grünen mussten von den bisher fünf Stadträten einen Posten abgeben. Das selbe gilt für die Freien Wählern: Statt fünf nur noch vier Mandatsträger. Zugelegt haben die AfD – statt ein Stadtrat, zukünftig fünf Stadträte. Ebenso einen Gewinn können Die Linken verbuchen: Zukünftig werden zwei ihrer Mitglieder im Straubinger Stadtrat mitreden. Gleichgeblieben ist die Anzahl der Stadträte bei der ÖDP/PU. Dieser Fraktion gehören weiterhin drei Mandatsträger an.
Wer dem Straubinger Stadtrat zukünftig angehören wird, das bedarf noch einer detaillierteren Auswertung der Wahlzettel. Das Ergebnis dürfte spätestens Mitte der Woche vorliegen.
| Partei | Anteil | Gewinn/Verlust |
| CSU | 42,8 % | – 3,8 % |
| Freie Wähler | 11,2 % | – 0,3 % |
| AfD | 12,2 % | + 5,8 % |
| Grüne | 9,2 % | – 3,1 % |
| SPD | 13,3 % | + 1,2 % |
| ÖDP/PU | 6,6 % | – 0,2 % |
| Die Linke | 4,7 % | + 2,2 % |
